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Soziale Inklusion

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Ein umfangreicher Glossar mit Begriffen und Abkürzungen, die in diesem Nachhaltigkeitsbericht Verwendung finden.

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Unsere globale Strategie im Bereich Unternehmensverantwortung zur Förderung widerstandsfähiger Gesellschaften.

Unser Programm „Encouraging Future Generations“ macht die soziale Inklusion junger Menschen zu einem Grundpfeiler unserer Corporate Responsibility Strategie[1]. Gleichzeitig stellt es aber auch einen zentralen Aspekt unserer geschäftlichen Aktivitäten dar. Beim Vision Summit 2016 tauschten wir uns mit 550 verschiedenen Interessenvertretern zu diesem Thema aus und hatten auch die Möglichkeit, mit dem Nobelpreisträger Mohamed Yunus über die Zukunft der sozialen Inklusion zu sprechen.

[1] Corporate Responsibility bezeichnet die Verantwortung von Unternehmen gegenüber der Gesellschaft.

Was genau meinen wir, wenn wir von sozialer Inklusion sprechen?

Der Begriff beschreibt die Durchführung und das Ergebnis von Bemühungen, „Bürgern die Chancen und Ressourcen zu geben, am wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Geschehen umfassend teilzuhaben und in den Genuss eines entsprechenden Lebensstandards zu kommen” (Europäische Kommission, 2004). Dazu gehört unter anderem auch der Zugang zum Arbeitsmarkt, zu hochwertiger Bildung sowie zu Möglichkeiten, am kulturellen Leben teilzuhaben. Das Gegenteil ist die soziale Exklusion, die eine ganze Reihe von gesellschaftlichen Problemen mit sich bringt, wie zum Beispiel gesteigerte Kriminalitätsraten und Gefährdungen für die Gesundheit.

Soziale Inklusion erlaubt den Menschen nicht nur, die genannten Möglichkeiten zu nutzen und ihr Potenzial auf diese Weise umfassend zu entfalten, sondern sie kommt auch der gesamten Gesellschaft zugute, indem sie ihre Widerstandsfähigkeit stärkt. Damit wiederum ist die Fähigkeit einer Gesellschaft gemeint, Bedrohungen auszuhalten und zu bewältigen. Soziale Inklusion sorgt dafür, dass die Zahl der durch externe Risiken bedrohten Menschen sinkt und der Zusammenhalt der Gesellschaft gestärkt wird.

Angesichts von Klimawandel, Migrationsbewegungen, sozialen Konflikten und anderen Herausforderungen kann die Bedeutung der Widerstandsfähigkeit kaum überschätzt werden, da sie sowohl in der Wirtschaft als auch in der Zivilgesellschaft höhere Stabilität gewährleistet und die Fähigkeit verbessert, diese Herausforderungen anzunehmen. Deshalb spielt soziale Inklusion für unsere Strategie im Bereich Unternehmensverantwortung eine zentrale Rolle. Indem wir uns dieses Problembereichs annehmen, tragen wir aktiv zu den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen bei, zu denen unter anderem hochwertige Bildung, die Verringerung ungleicher Lebensverhältnisse und die Vermeidung von Armut gehören.

Durch unsere zentrale Rolle in der Gesellschaft als Versicherer, Investor und Arbeitgeber tragen wir entlang der gesamten Wertschöpfungskette unseres Unternehmens bereits zur sozialen Inklusion bei.

Drei Beiträge der Allianz zur sozialen Inklusion entlang der Wertschöpfungskette

  1. Emerging Consumers: Wir bieten in den Entwicklungsländern Versicherungen an, damit Landwirte oder Unternehmer auch dort Risiken eingehen, Chancen nutzen und erfolgreich sein können. Im Bereich der sogenannten Mikroversicherungen hat die Allianz die Marke von 50 Millionen Kunden erreicht und 2015 Erlöse von 135,1 Mio. EUR erzielt.
  2. Pensionsversicherungen: Wir bieten Produkte für die Altersvorsorge an, um Menschen auch im fortgeschrittenen Alter einen hohen Lebensstandard zu ermöglichen. Sie erhalten damit auch die für ihre Teilnahme an der Zivilgesellschaft notwendige finanzielle Unterstützung.
  3. Als Arbeitgeber: Wir bemühen uns, das Wohlergehen und die Mobilität unserer Belegschaft zu gewährleisten, und haben uns der Vielfalt am Arbeitsplatz verschrieben. Wir gewährleisten die Arbeitnehmerrechte unserer Mitarbeiter sowie faire Beschäftigungsprozesse, die für ein sicheres Arbeitsumfeld sorgen.

Doch im Rahmen unseres Ziels, ein guter Corporate Citizen zu sein, bemühen wir uns auch jenseits unseres Tagesgeschäfts um positive Wirkungen und tragen durch einen Austausch mit der gesamten Gesellschaft proaktiv zur sozialen Inklusion bei. DasEncouraging Future GenerationsProgramm steht im Mittelpunkt dieser Bemühungen.

Wir konzentrieren uns auf Jugendliche, weil soziale Exklusion ein Problem ist, das oft an den Bruchstellen der Generationen auftritt (Eurostat, 2016). Indem wir Gelegenheiten zur Einbindung von jungen Menschen schaffen, möchten wir sie dabei unterstützen ihr Potenzial voll auszuschöpfen, und so zu einem langfristigen Wandel beitragen.

Um dies zu erreichen, nutzen wir unsere Stärken als Versicherer und Investor, zum Beispiel indem wir das Fachwissen unserer Mitarbeiter einbinden, um jungen Leuten Finanzkompetenz und Kenntnisse in Finanzplanung mit auf den Weg zu geben. Um dafür zu sorgen, dass unsere Maßnahmen sinnvoll sind und langfristig Wirkung entfalten, arbeiten wir auch mit Experten im Bereich der sozialen Inklusion zusammen. Einige dieser Kooperationen, zum Beispiel mit den SOS-Kinderdörfern, umspannen den gesamten Globus, andere wiederum sind Initiativen lokaler Einheiten der Allianz. Dies hat den Vorteil, dass wir einerseits Probleme in aller Welt angehen können, andererseits unsere Landesgesellschaften aber auch ihre eigenen Schwerpunkte setzen können, indem sie die gesellschaftlichen Bedürfnisse vor Ort berücksichtigen. 

Wie die Allianz als Corporate Citizen soziale Inklusion unterstützt:

  1. Fürsorge: Wir unterstützen die SOS-Kinderdörfer bei ihren Bemühungen, Waisen- und Straßenkindern in 125 Ländern ein fürsorgliches Zuhause zu bieten. Im Rahmen dieser Kooperation leisten wir einen Beitrag zu einem Tool für Notfalleinsätze, das Menschen in aller Welt hilft, die unmittelbar gefährdet sind. Zusätzlich unterstützen wir verschiedene Projekte, die aktiv darauf abzielen, das Wohlergehen von benachteiligten Jugendlichen zu stärken und sie zu befähigen, neue Chancen zu nutzen und so zum Aufbau widerstandsfähiger Gesellschaften beizutragen. Mitarbeiter der Allianz haben im Rahmen des Allianz World Run 600.000 EUR erlaufen, die zwölf internationalen Bildungsprojekten unmittelbar zugutekommen.
  2. Innovation: Um Chancen nutzen zu können, müssen wir auch verstehen, wie soziale Innovationen die Zivilgesellschaft stärken können – mit neuen Konzepten, die den sozialen Anforderungen heutiger und zukünftiger Gemeinschaften entsprechen. Dies tun wir zum einen, indem wir Jugendliche dazu animieren, sich in diesen Bereichen zu engagieren, und zum anderen durch unseren Social Tech Seed Fund sowie unseren Social Innovation Fund, die beide in innovative Lösungen zur Förderung der sozialen Inklusion investieren.

 

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