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Waldschutzprojekt schützt Orang-Utans auf Borneo

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Rimba Raya ist das weltweit größte Waldschutzprojekt im Rahmen des REDD-Programms der UN. Die Investition der Allianz wird unter anderem dazu beitragen, die Entwässerung des Torfbodens zu verhindern.

Im Juli 2013 hat Indonesiens Regierung grünes Licht für ein Waldschutzprojekt auf Borneo gegeben, das für das Überleben der dort lebenden Orang-Utans entscheidende Bedeutung haben könnte. Rimba Raya, was so viel heißt wie „unendlicher Wald“, ist ein Projekt der Umweltorganisation Infinite Earth auf Borneo und das weltweit größte Waldschutzprojekt im Rahmen des REDD-Schemas der UN. Dieses Instrument – REDD steht für Reducing Emissions from Deforestation and forest Degradation -  zielt darauf ab, die Freisetzung von CO2-Gasen durch Entwaldung und übermäßige Waldnutzung zu reduzieren und einen finanziellen Anreiz für den Erhalt großflächiger Wälder als Kohlenstoffspeicher zu schaffen. Seit 2013 gehört die Allianz zu den Investoren eines solchen REDD-Vorhabens auf Borneo.

Zwischen 2000 und 2010 hat Indonesien knapp neun Millionen Hektar seiner Wälder verloren; ein Großteil davon wurde in Ölpalmenplantagen umgewandelt. Diese Entwicklung bedrohte zunehmend auch den 416 000 Hektar großen Tanjung Puting Nationalpark im Süden Borneos, wo sich eine Station zur Erforschung frei lebender Orang-Utans befindet. Rimba Raya könnte nun einen Schutzkorridor bilden, der auf 90 Kilometer Länge die Ostflanke des Nationalparks vor der wahrscheinlichen Ausbreitung von Palmölplantagen schützt.

Die Investition der Allianz wird außerdem dazu beitragen, die Entwässerung des Torfbodens zu verhindern. Insgesamt wird das Projekt Emissionen von über 90 Millionen Tonnen CO2 über einen Zeitraum von 30 Jahren vermeiden. Für diese Einsparung erhält die Allianz Zertifikate, mit denen sie ihre eigene CO2-Bilanz verbessern kann. Die Allianz ist seit 2012 durch die Reduzierung eigener Emissionen und dank solcher Zertifikate zu 100 Prozent CO2-neutral.

Die Investition in das Rimba Raya-Projekt ist bereits die dritte dieser Art. Bereits 2011 hat die Allianz in ein Waldschutzprojekt in Kenia investiert, dem weltweit ersten REDD-Projekt. Darauf folgte 2012 die Investition in ein Klimaprojekt in Indien, in dem in privaten Haushalten Glühbirnen mit Energiesparlampen ausgetauscht werden.

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