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Allianz mit drittem starken Quartal in Folge

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  • Umsatz im dritten Quartal steigt um 4,7 Prozent auf 25,2 Milliarden Euro
  • Operatives Ergebnis legt um ein Drittel auf 2,5 Milliarden Euro zu
  • Quartalsüberschuss von 1,4 Milliarden Euro auf hohem Niveau
  • Solvabilitätsquote weiter verbessert auf 190 Prozent
  • Allianz erwartet operatives Ergebnis für 2012 von über 9 Milliarden Euro


München, 09.11.2012

Die Allianz hat im dritten Quartal 2012 ihre dynamische Geschäftsentwicklung des ersten Halbjahres fortgesetzt. Wie in den ersten beiden Quartalen stiegen Umsatz, operatives Ergebnis und Quartalsüberschuss im Vergleich zum Vorjahresquartal 2011.

Der Umsatz erhöhte sich im dritten Quartal 2012 auf 25,2 Milliarden Euro, von 24,1 Milliarden Euro im Vergleichsquartal 2011; ein Anstieg um 4,7 Prozent. Das operative Ergebnis legte um 32,8 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro zu, im Vergleich zu 1,9 Milliarden Euro im Vorjahresquartal. Alle drei Geschäftsbereiche verzeichneten Verbesserungen.

Der Quartalsüberschuss erreichte 1,4 Milliarden Euro im dritten Quartal 2012, verglichen mit
258 Millionen Euro im dritten Quartal 2011. Im Vorjahr hatten Wertminderungen auf Finanztitel und griechische Staatsanleihen den Überschuss stark belastet.

Die Solvabilitätsquote lag zum 30. September 2012 bei 190 Prozent; ein Anstieg von 4 Prozentpunkten verglichen mit 186 Prozent zum 30. Juni 2012. Das Eigenkapital erhöhte sich im selben Zeitraum um 8,1 Prozent auf 51,915 Milliarden Euro, im Vergleich zu 48,013 Milliarden Euro.

Infolge der sehr guten operativen Leistung erwartet die Allianz für das Gesamtjahr 2012 ein operatives Ergebnis von mehr als 9 Milliarden Euro, eine bis Jahresende nicht nachteilige Entwicklung vorausgesetzt. 1 Der Jahresüberschuss wird weiterhin beeinflusst durch die fortgeführte Stärkung der Bilanz, einschließlich der Verringerung von Investmentrisiken sowie Restrukturierungsmaßnahmen.

„Das dritte Quartal hat wesentlich zu unserem sehr guten Neunmonatsergebnis beigetragen“, sagte Michael Diekmann, Vorstandsvorsitzender der Allianz SE. „Gerade in schwierigen Zeiten legen die Kunden bei Versicherungen und Anlagen besonderen Wert auf Verlässlichkeit.“

Umsatz in der Schaden- und Unfallversicherung wächst weiter

Das Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft setzte seine solide operative Geschäftsentwicklung fort. Im dritten Quartal 2012 stiegen die Bruttobeiträge um 5,2 Prozent auf 11,4 Milliarden Euro, nach 10,8 Milliarden Euro im Vergleichszeitraum 2011.

Das operative Ergebnis stieg im dritten Quartal 2012 um 4,3 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro, von 1,1 Milliarden Euro im Vorjahr. Die Schaden-Kosten-Quote verbesserte sich um 1,3 Prozentpunkte auf 96,3 Prozent, im Vergleich zu 97,6 Prozent im dritten Quartal 2011. Geringere Schäden aus Naturkatastrophen trugen zu dieser Entwicklung bei und belasteten die Schadenquote im dritten Quartal 2012 mit 0,8 Prozentpunkten, verglichen mit 4,0 Prozentpunkten im gleichen Zeitraum 2011. Die Abwicklungsquote lag im dritten Quartal 2012 bei 1,5 Prozent.

„Unser Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft hat von positiven Preiseffekten und geringeren Schäden aus Naturkatastrophen profitiert. Wir werden uns auch weiterhin auf profitables Wachstum konzentrieren”, sagte Oliver Bäte, Mitglied des Vorstands der Allianz SE.

Lebens- und Krankenversicherung weiter auf Kurs

Die gesamten Beitragseinnahmen der Lebens- und Krankenversicherung lagen im dritten Quartal 2012 bei 11,9 Milliarden Euro und damit 0,9 Prozent über dem Vorjahreswert von 11,8 Milliarden Euro. Vor allem Märkte wie die Asien-Pazifik-Region, Frankreich, die Schweiz und Spanien verzeichneten ein starkes Umsatzwachstum.

Im dritten Quartal 2012 stiegen die Beitragseinnahmen für traditionelle Lebensversicherungsprodukte auf 5,9 Milliarden Euro von 5,6 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Umsatz für anlageorientierte Produkte entwickelte sich entsprechend dem Trend in den wichtigsten Märkten und ging auf 6,0 Milliarden Euro zurück. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Umsatz bei 6,2 Milliarden Euro.

Das operative Ergebnis erreichte 822 Millionen Euro im dritten Quartal 2012, im Vergleich zu 520 Millionen Euro im Vorjahr. Der Anstieg von 58,1 Prozent ist vor allem auf ein verbessertes Anlageergebnis nach hohen Wertminderungen im Vorjahr zurückzuführen.

Die durchschnittliche Anlagebasis des Segments stieg im dritten Quartal 2012 um 9,0 Prozent auf 386,8 Milliarden Euro, verglichen mit 354,9 Milliarden Euro im dritten Quartal 2011. Der Neuge-schäftswert lag bei 149 Millionen Euro, verglichen mit 235 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Die-se Entwicklung spiegelt die Auswirkungen des Niedrigzinsumfelds wider.

„Im anhaltend schwierigen Marktumfeld für das Lebens- und Krankenversicherungssegment konzentrieren wir uns weiter auf die Qualität unseres Portfolios”, sagte Oliver Bäte. „Kunden suchen nach einem starken Partner wie der Allianz. Unsere Anlagebasis wächst weiter und auch unser operatives Ergebnis bleibt auf einem sehr guten Kurs.“

Asset Management erzielt wiederholt hervorragendes Ergebnis

Der Provisionsüberschuss im Asset Management erreichte 1,8 Milliarden Euro im dritten Quartal 2012 und lag damit 36,4 Prozent über dem Vorjahreswert von 1,3 Milliarden Euro. Diesem Anstieg liegen gestiegene verwaltete Anlagen, höhere performanceabhängige Gebühren und positive Währungseffekte zu Grunde.

Die gesamten verwalteten Anlagen stiegen zum Ende des dritten Quartals 2012 um 14,8 Prozent auf ein Rekordniveau von 1,8 Billionen Euro von 1,6 Billionen Euro per Ende September 2011. Die für Dritte verwalteten Anlagen erhöhten sich im selben Zeitraum auf 1,4 Billionen Euro von 1,2 Billionen Euro.

Das operative Ergebnis im Asset Management legte im dritten Quartal 2012 um 58,1 Prozent auf 849 Millionen Euro zu, verglichen mit 537 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Bereinigt um Wechselkurs- und Konsolidierungseffekte entspricht dies einem Wachstum von 40,9 Prozent. Das Aufwand-Ertrag-Verhältnis verbesserte sich um 5,5 Prozentpunkte auf 54,0 Prozent, im Vergleich zu 59,5 Prozent im dritten Quartal 2011.

Oliver Bäte: „Dieses positive Ergebnis spiegelt den anhaltenden Erfolg von PIMCO wider. Zusätzlich zu den guten Ergebnissen im US-Markt wächst PIMCO auch weltweit sehr stark. Das Asset Management hat mit einem weiteren hervorragenden Quartal erneut einen wichtigen Beitrag zu Stabilität und Ertragskraft der Allianz geleistet.“

Dieser Ausblick berücksichtigt vorläufige Schadenschätzungen bezüglich des Hurrikans „Sandy“ zum 8. November 2012. Wie bei derart großen Katastrophen üblich, können umfassende und verlässliche Schadenschätzungen für alle betroffenen Kunden der unterschiedlichen Geschäftsbereiche und operativen Gesellschaften erst Wochen oder gar Monate nach dem Ereignis getroffen werden. Wie immer können zudem andere Naturkatastrophen, widrige Entwicklungen an den Kapitalmärkten und deren Folgen, sowie andere Faktoren, die in dem „Vorbehalt bei Zukunftsaussagen“ beschrieben sind, das Ergebnis des Geschäfts beeinträchtigen.

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen, der Ihnen hier zur Verfügung gestellt wird.

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