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Szenarien zur Staatsverschuldung in Griechenland

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Knapp zwei Jahre seit Ausbruch der Staatsfinanzierungskrise herrscht über die langfristige Schuldentragfähigkeit Griechenlands nach wie vor Unsicherheit.


, 23.03.2012

Die Einigung über das zweite Rettungspaket, welches Griechenland Zugang zu EFSF-Krediten im Volumen von 130 Mrd. EUR bis zum Jahr 2014 sowie zu IWF-Krediten von 28 Mrd. EUR innerhalb von 4 Jahren gewährt, ist ein Fortschritt in Hinblick auf die „Schuldentragfähigkeit“ des Landes. Um die vom IWF und der EU geforderte Schuldenquote von 120% bis 2020 erreichen zu können, muss selbstverständlich gewährleistet sein, dass Griechenland – auch unter einer neuen Regierung – die Bedingungen der Troika , welche sich aus Vertretern der EU, des IWF und der EZB zusammensetzt, erfüllt und mit den Reformen seiner Wirtschaftsstruktur endlich ernst macht, um wieder wettbewerbsfähig zu werden.

Aber in welcher Größenordnung muss gespart werden, um dauerhaft die Schuldentragfähigkeit wiederzuerlangen? Unter welchen Rahmenbedingungen ist eine spürbare Reduktion der Staatsschuldenquote auf ein tragfähiges Niveau realistisch?