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Kein Grund zur Panik

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Der jüngste Einbruch an den Aktienmärkten bestätigt die Erwartungen, dass das Jahr 2018, das wohl weitere Zinssteigerungen der US Notenbanken und erste Normalisierungsschritte der Geldpolitik in der Eurozone und Japan bringen wird, mit heftigen Kursausschlägen einhergehen wird.

Allianz SE
München, 06.02.2018
Allianz-

Leicht erhöhte Lohn- und Inflationsdaten in den USA haben ausgereicht, um neue Zinsängste zu erzeugen. Es setzt sich allmählich die Wahrnehmung durch, dass die Zeit einer weitgehend unbeschränkten Unterstützung der Märkte durch die Geldpolitik zu Ende geht. Tatsächlich wird eine Normalisierung der Geldpolitik notgedrungen mit Zinssteigerungen an den Kapitalmärkten einhergehen, aber die Notenbanken haben auch Mittel und Wege, übermäßige Kursverluste der Anleihen zu verhindern. Daher ist allein wegen der Zinserwartungen keine fundamentale Neubewertung von Aktien und anderen Risikoaktiva erforderlich. Entscheidend für deren Bewertung ist das weitere Wachstum der Weltwirtschaft. Der leichte Zinsanstieg wird das Wachstum sicher nicht beenden. Die Notenbanken sollten sich von ihrem Normalisierungskurs nicht abhalten lassen und den Inflationserwartungen einen stabilen Anker geben. Die größere Gefahr ist, dass die Konjunktur die Preise und die Preiserwartungen deutlich anziehen lässt und die Notenbanken hart eingreifen müssen. Wenn das nicht verhindert wird, können die jüngsten Aktienkursentwicklungen als Vorgeschmack für künftige Turbulenzen gesehen werden.

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