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Die EWU-Wirtschaft wächst und wächst

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Die heutigen Stimmungsindikatoren sind eine weitere positive Überraschung und sprechen für mindestens vier Jahre Wachstum über Potenzial im Euroraum. Die Expansion ist breit getragen sowohl von den BIP-Komponenten als auch von den einzelnen Ländern.

Allianz SE
München, 23.11.2017

Der zusammengefasste Einkaufsmanagerindex für den Industrie- und Dienstleistungsbereich im Euroraum ist im November auf den seit langem höchsten Stand von 57,5 Punkten geklettert. Insgesamt zeigen die Umfrageergebnisse, dass die Ressourcennutzung – Kapazitätsauslastung und Beschäftigung – stetig zunimmt.

In Deutschland stieg der Sammelindex von 56,6 auf 57,6 Punkte – hauptsächlich bedingt durch das Verarbeitende Gewerbe, dessen Index mit 62,5 Punkten den höchsten Wert seit 6¾ Jahren erreichte. Bei den Auftragseingängen aus dem Ausland wurde im November das zweitbeste Ergebnis seit Einführung dieser Umfrage registriert. Das deutet darauf hin, dass die Weltkonjunktur rund läuft.

Der französische Einkaufsmanagerindex für den Industrie- und Dienstleistungsbereich hat im November einen Sprung nach oben gemacht von 57,4 auf 60,1 Punkte. So hoch lag er seit 6 ½ Jahren nicht mehr. Besonders positiv ist auch das seit März 2001 beste Befragungsergebnis zur Beschäftigungsentwicklung in Frankreich.

Die heutigen Stimmungsindikatoren lassen für den Euroraum im Schlussquartal 2017 eine mindestens ebenso kräftige BIP-Verlaufsrate wie im dritten Quartal erwarten. Damit wird eine gute Ausgangsbasis für nächstes Jahr gelegt. Das Wachstum wird derzeit von vielen wichtigen Faktoren unterstützt: Neben einem günstigen globalen Umfeld bilden die anhaltend lockere Geldpolitik zusammen mit weitgehend neutraler Finanzpolitik einen stimulierenden Politikmix. Bemerkenswert ist aber vor allem, dass das Wirtschaftswachstum im Euroraum eine breite Basis sowohl in puncto BIP-Komponenten als auch Mitgliedsländern hat. So profitiert der private Konsum von der guten Arbeitsmarktentwicklung und die Investitionen werden durch günstige finanzielle Bedingungen unterstützt. Frankreich und Italien hemmen das EWU-Wachstum nicht mehr, sondern es kann sich zwischen den Mitgliedsländern gegenseitig verstärken. Alles in allem rechnen wir nach 2,3% BIP-Anstieg im laufenden Jahr für 2018 erneut mit über 2% EWU-Wirtschaftswachstum – seit 2015 wäre dies das vierte Jahr in Folge über der Potenzialrate.          

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Claudia Broyer

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