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Ifo-Test: Stimmungsdämpfer nicht unbedenklich

Die Exportperspektiven dürften unter diesen Unsicherheiten leiden, insbesondere je länger sie andauern. Dies ist auch vor dem Hintergrund zu sehen, dass die weltwirtschaftliche Aufwärtsentwicklung angesichts der Wachstumsschwäche in einigen großen Schwellenländern ohnehin nicht robust ist.

Dennoch gehen wir derzeit davon aus, dass es sich nur um eine Stimmungsdelle in der gewerblichen Wirtschaft handelt – zumal das Dienstleistungsgewerbe weiterhin sehr zuversichtlich ist. Nach dem kräftigen Wachstum im ersten Quartal dieses Jahres dürfte das deutsche Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal nur moderat um schätzungsweise 0,3% zugenommen haben. Im Jahresdurchschnitt 2014 erwarten wir weiterhin ein Wirtschaftswachstum von 2,0%. Hoffnungen auf ein deutlich über 2% liegendes Wachstum 2014 dürften angesichts der jüngsten weniger optimistischen Unternehmensumfragen aber die Grundlage entzogen sein.

Dr. Rolf Schneider

Allianz SE
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