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Ifo-Test: Stimmungsrückschlag in der gewerblichen Wirtschaft

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Die Stimmungseintrübung in der gewerblichen Wirtschaft Deutschlands laut ifo-Test ist ein Warnsignal. Bedenklich ist, dass sich die Geschäftserwartungen nun im zweiten Monat in Folge verschlechtert haben. Nachdem bisher der Eindruck bestand, dass sich die deutschen Unternehmen weitgehend unbeeindruckt hinsichtlich der Konjunkturfolgen des Brexit-Votums zeigen, ist dies ein Indiz, dass insbesondere im Verarbeitenden Gewerbe und im Großhandel eine Konjunkturdämpfung eintreten könnte. Dem steht allerdings entgegen, dass sich die Geschäftserwartungen im Dienstleistungssektor laut ifo-Test nun drei Mal in Folge verbessert haben. Generell sind Unternehmensumfragen in den Sommermonaten wegen Unregelmäßigkeiten in den Ferienterminen mit einer größeren Vorsicht zu interpretieren als sonst.


München, 25.08.2016

Ohnehin war allerdings nicht zu erwarten, dass sich die relativ hohe Konjunkturdynamik in Deutschland des ersten Halbjahrs 2016 ungebremst im zweiten Halbjahr fortsetzen würde. Immerhin war die deutsche Wirtschaft im ersten Halbjahr mit einer Jahresrate von über 2% gewachsen. Wir gehen aber davon aus, dass die Konjunktur auch im zweiten Halbjahr aufwärtsgerichtet bleibt, allerdings nur noch mit Wachstumsraten von 0,3 bis 0,4% je Quartal. Im Jahresdurchschnitt würde damit ein Wirtschaftswachstum von rund 2% erreicht. Dieser günstige Jahresdurchschnitt ist auch darauf zurückzuführen, dass das Statistische Bundesamt das Wirtschaftswachstum im ersten Quartal 2016 gegenüber dem Vorjahresquartal etwas nach oben korrigiert hat und sich so die Ausgangsbasis für das Wachstum 2016 verbessert hat.

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