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Deutsche Wirtschaft startet mit sehr viel Schwung ins neue Jahr

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Zum Jahresauftakt hat sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft auf hohem Niveau noch weiter verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex verzeichnete einen Anstieg um 0,4 Punkte  und liegt nunmehr bei 117,6 Punkten.


München, 25.01.2018

Der jüngste Anstieg des ifo Geschäftsklimaindex ist allein auf eine verbesserte Lageeinschätzung seitens der Unternehmen zurückzuführen. Der entsprechende Teilindex legte um mehr als 2 Punkte zu und erreichte mit 127,7 Punkten ein neues Rekordhoch. Die Hochkonjunktur in der deutschen gewerblichen Wirtschaft setzt sich somit fort und bestärkt uns in unserer Einschätzung eines kräftigen Jahresauftakts der deutschen Wirtschaft insgesamt.

Die bereits zuvor von Markit veröffentlichten Umfrageergebnisse unter Ein-kaufsmanagern des Verarbeitenden Gewerbes (PMI) sehen wir nicht im Wider-spruch zu den heutigen ifo-Daten. Der entsprechende PMI-Index ging zwar von seinem im Dezember erreichten Rekordwert von 63,3 Punkten deutlich auf nunmehr 61,2 Punkte zurück. Dieser Rückgang ist angesichts des nach wie vor sehr hohen Niveaus jedoch nicht negativ zu sehen. In der deutschen Industrie machen sich zunehmend Kapazitätsengpässe bemerkbar, was beispielsweise auch in der Beurteilung der Lieferzeiten, einem Teilindex des PMI, zum Ausdruck kommt. Im Januar verzeichneten die durchschnittlichen Lieferzeiten den zweitgrößten Anstieg seit Beginn der Umfrage.

Bemerkenswert am heutigen ifo Geschäftsklimaindex ist, dass sich die Erwartungen der Unternehmen etwas eingetrübt haben. Die Erwartungskomponente ging um einen Punkt auf aktuell 108,4 Punkte zurück. Hierbei dürfte die jüngste kräftige Aufwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar eine Rolle gespielt haben. Ein stärkerer Euro belastet die preisliche Wettbewerbsfähigkeit deutscher Exporteure. Seit Jahresbeginn hat der Euro gegenüber dem US-Dollar um mehr als 3% an Wert gewonnen.

Insgesamt befindet sich die deutsche Wirtschaft weiterhin in einem stabilen Aufschwung. Nach einem Wirtschaftswachstum von 2,2% im vergangenen Jahr dürfte der Zuwachs des realen BIP in diesem Jahr 2,4% betragen.

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