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Der kräftige Aufschwung am deutschen Arbeitsmarkt setzt sich ungebremst fort. Saisonbereinigt sank die Zahl der Arbeitslosen im Februar im Vergleich zum Vormonat um 22.000. Seit September 2017 hat die Dynamik am Arbeitsmarkt spürbar zugenommen. Zwischen September 2017 und Februar 2018 ging die Zahl der Arbeitslosen kumuliert um 134.000 zurück. Zum Vergleich: Im vorangegangenen 6-Monatszeitraum belief sich das Minus auf lediglich 66.000.


München, 28.02.2018

Auch die Erwerbstätigkeit legt weiter kräftig zu. Die Zahl der Erwerbstätigen lag im Januar 1,4% über dem entsprechenden Vorjahresniveau. Nach wie vor beruht der Anstieg der Erwerbstätigkeit allein auf dem Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Sie verzeichnete im Dezember 2017 ein Plus von 2,2%. Mit einem Plus von 4,2% ist Berlin hierbei Spitzenreiter, gefolgt von Bayern und Baden-Württemberg mit +2,5% beziehungsweise +2,4%. Der Beschäftigungszuwachs erstreckt sich über die meisten Branchen. Besonders ausgeprägt ist er in Bereichen wie qualifizierte Unternehmensdienstleister, Pflege und Soziales, Handel und Verkehr.

Den jüngsten Rücksetzer bei Stimmungsumfragen wie dem ifo Geschäftsklimaindex interpretieren wir als eine Normalisierung, die angesichts einer zunehmenden Euphorie ohnehin überfällig war. Sie ist aus unserer Sicht nicht der Auftakt zu einem wirtschaftlichen Abschwung. Im weiteren Jahresverlauf rechnen wir mit einer anhaltenden Aufwärtsentwicklung am Arbeitsmarkt. Allerdings dürfte sich der Beschäftigungszuwachs wegen einer allmählich langsameren Ausweitung des Arbeitsangebots und zunehmenden Engpässen in verschiedenen Branchen etwas verringern.

Wir gehen davon aus, dass die Zahl der Erwerbstätigen im Jahresdurchschnitt 2018 um annähernd 600.000 steigt nach über 650.000 im vergangenen Jahr. Der Rückgang der Zahl der Arbeitslosen, der sich 2017 auf fast 160.000 belief, dürfte sich 2018 etwa in derselben Größenordnung fortsetzen. 

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Gregor Eder

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