Deutschland: Konjunkturstottern, kein Absturz

Die deutsche Wirtschaft verzeichnete 2018 mit 1,5% das schwächste BIP-Wachstum seit 2013. Kalenderbereinigt belief sich der Zuwachs ebenfalls auf 1,5% nach satten 2,5% im Vorjahr. 

Geldvermögen: Schwächstes Wachstum seit sieben Jahren

Das Geldvermögen der deutschen Haushalte wird 2018 – trotz deutlicher Verluste im letzten Quartal – über der 6-Billionen-Grenze verharren, allerdings denkbar knapp: Zum Ende des Jahres dürfte es bei etwa EUR 6.010 Mrd. liegen.

Deutschland: Konjunkturrisiko Politik

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich auch im Dezember weiter eingetrübt. Der ifo Geschäftsklimaindex sank auf den niedrigsten Stand seit mehr als zwei Jahren.

EWU: Abwärtstrend hält an

Die Stimmungsindikatoren für den Euroraum haben ihre Talfahrt im November fortgesetzt. Bisher war die Abkühlung der Konjunkturdynamik im Euroraum vor allem auf die ungünstige Entwicklung der Industrie zurückzuführen. Doch der Dienstleistungssektor - das Rückgrat des Aufschwungs- genießt keine Immunität und gerät zunehmend unter Druck.

Deutschland: Konjunkturelle Vollbremsung

Die deutsche Wirtschaft ist im dritten Quartal 2018 leicht geschrumpft. Das reale Bruttoinlandsprodukt ging im Vergleich zum Vorquartal saisonbereinigt um 0,2% zurück. Bereits zum dritten Mal in Folge war der Wachstumsbeitrag des Außenhandels negativ. Wir revidieren unsere Prognose für das diesjährige Wirtschaftswachstum deutlich von 2,0% auf nunmehr 1,6%.

Industrie erlebt schwächstes Quartal seit vier Jahren

Die Produktion im Produzierenden Gewerbe ist im September saisonbereinigt um lediglich 0,2% gegenüber dem Vormonat gestiegen. Für den Durchschnitt des gesamten dritten Quartals ergibt sich damit ein Rückgang um 0,9% gegenüber dem zweiten Quartal. Eine ähnlich schwache Entwicklung verzeichnete die Produktion zuletzt im zweiten Quartal 2014.

Industrie wieder mit einem schlechten Quartalsauftakt

Die Industrieproduktion ist im Juli saisonbereinigt um 1,1% gegenüber dem Vormonat gefallen. 

EWU: Fiskalpolitischer Rückenwind nicht ausreichend genutzt

Dank günstiger Rahmenbedingungen ist die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte im Euroraum vorangekommen. Dennoch ist es nicht gelungen, die wirtschaftlich sonnigen Zeiten zu nutzen, um das Dach ausreichend zu reparieren: Die Staatsverschuldung im Euroraum liegt immer noch deutlich über dem Vorkrisenstand, während in einigen hochverschuldeten Euro-Ländern der Abstieg vom Schuldenberg gerade erst begonnen hat.

Arbeitsmarkt mit etwas nachlassender Dynamik

Die Zahl der Arbeitslosen ist im August im Vergleich zum Vormonat saisonbereinigt um 8.000 zurückgegangen. Die Grundtendenz ist damit weiter klar positiv.