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Macht Konsolidierung den Aufschwung in der Eurozone zunichte?

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In den letzten Wochen sind die Zweifel am Fortgang des globalen Konjunkturaufschwungs gewachsen. In China bemühen sich die wirtschaftlichen Entscheidungsträger, die beschwingte Konjunktur zu dämpfen, die Zuversicht chinesischer Unternehmen schwindet. In den USA gibt es gemischte Signale zur Binnenwirtschaft, die Daten vom Arbeitsmarkt und Wohnungsbau enttäuschen überwiegend. Europa kann die Schuldenkrise mit ihren Auswirkungen auf den Kurs der Finanzpolitik nicht abschütteln. Zudem besteht unter den G20 längst noch keine Einigkeit über den richtigen wirtschaftspolitischen Kurs.


, 08.07.2010

Zwar ist seit dem G20-Gipfel vom 27./28. Juni die US-amerikanische Kritik an dem deutschen Sparpaket verstummt, der von den Industrieländern unter den G20 geplanten „wachstumsfreundliche Defizitabbau“ ohne Kontrollen und Sanktionen ist jedoch rechtlich nicht bindend.. Einige Kritiker aus dem angelsächsischen Raum sehen in den europäischen Sparpaketen bereits die Ursache einer neuen Rezession. So meint George Soros: „Europe faces almost inevitable recession next year and years of stagnation as policymakers’ response to the eurozone crisis caused a downward spiral“.

Dr. Michael Heise

e-mail: michael.heise@allianz.com