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Nun ist er also da, der Wendepunkt im Konjunkturzyklus. Er kommt früher als allgemein erwartet, und ein bisschen ironisch mutet der Zeitpunkt schon an – schließlich haben z.B. der IWF, die EU-Kommission, Wirtschaftsforschungsinstitute und die Bundesregierung gerade Prognosen vorgelegt, die allesamt erst für das zweite Halbjahr 2010 eine wirkliche Erholung verheißen.


, 07.05.2009

Natürlich sind die Keimlinge des Aufschwungs noch sehr zart. Aber sie sprießen immer zahlreicher. Der erste Indikator, der nach dem scharfen Nachfrageeinbruch wieder nach oben wies, waren die Geschäftserwartungen der Unternehmen. Ob bei den Einkaufsmanagerindizes (hier ist der deutliche Aufwärtstrend in China hervorzuheben) oder anderen Stimmungsindikatoren, wie dem ifo-Geschäftsklimaindex oder den Umfragen der EU – es wird deutlich, dass die Unternehmen wieder etwas zuversichtlicher in die Zukunft schauen. Die Analysten-Einschätzungen zur wirtschaftlichen Entwicklung, die Gewinne an den Aktienmärkten und die sinkenden Risikoaufschläge bei Unternehmensanleihen geben weiteren Anlass zur Hoffnung auf eine Wende. Der Immobilienmarkt in den USA stabilisiert sich, Lagerbestände werden abgebaut und die Basismetallpreise ziehen an – auch dies untrügerische Anzeichen für eine Erholung. Selbst die Indikatoren für die Finanzkrise, wie Kreditaufschläge für Banken oder die Zinsen an den Geldmärkten, bessern sich.

Dr. Michael Heise

 

e-mail: michael.heise@allianz.com