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Allianz Global Wealth Report 2012

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Die Allianz hat heute die dritte Ausgabe ihres „Global Wealth Reports“ vorgestellt, der die Vermögens- und Schuldenlage der privaten Haushalte in über 50 Ländern analysiert. Danach ist die kräftige Erholung der Geldvermögen, die nach der Finanzkrise 2007/08 beobachtet werden konnte, im letzten Jahr abrupt zum Stillstand gekommen: Das Netto-Geldvermögen pro Kopf legte 2011 nur um 0,6% zu, nach 7,8% und 9,7% in den Jahren 2009 und 2010.

Allianz SE
Munich, 18.09.2012

Diese enttäuschende Entwicklung hat ihre Ursache in erster Linie im niedrigen Wachstum des Brutto-Geldvermögens: Zwar wurde 2011 – auch dank des schwachen Euro – die Marke von 100 Billionen Euro durchbrochen und das globale Geldvermögen der privaten Haushalte kletterte auf insgesamt 103,3 Billionen Euro. Der Zuwachs betrug dabei aber nur 1,6% und in Pro-Kopf Rechnung sogar nur 0,8% im Vergleich zum Vorjahr. „Es ist unübersehbar, dass Unsicherheit, niedrige Zinsen und Euro-Krise ihre Spuren in der Vermögensentwicklung hinterlassen“, sagte Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz. „Die Sparer sind die Leidtragenden der Tatsache, dass sowohl die Neuordnung der Finanzmärkte als auch die Lösung der Krise im Euroraum noch immer nicht entscheidend vorangekommen sind.“