Der Europäische Wachstums- und Beschäftigungsmonitor: Zwischenstand, Herbst 2007

Anknüpfend an unseren jährlich erscheinenden europäischen Wachstums- und Beschäftigungsmonitor, der die Fortschritte im Lissabon-Prozess misst, wollen wir ab jetzt ebenfalls einmal im Jahr einen aus unserer Sicht besonders vielversprechenden Wachstumstreiber in den Fokus stellen. Diesmal sind es die Infrastrukturinvestitionen.

Die EU kommt bei der Lissabon-Zielerreichung voran, insbesondere in puncto Anstieg der Arbeitsproduktivität. Ob dies der Anfang eines längerfristig höheren Produktivitätswachstumspfads ist, bleibt unsicher.

Zwischen Infrastrukturausstattung beziehungsweise öffentlichen Investitionen einerseits und Wirtschaftswachstum andererseits besteht ein klarer Zusammenhang. Kongestions- und agglomerationsbedingte Engpässe („Überfüllungskosten“) sind Handlungssignale an die Politik.

Globalisierung, öffentliche Finanzierungsnöte und Effizienzüberlegungen sprechen für Öffentlich-Private Partnerschaften bei Durchführung und Betrieb von Infrastrukturprojekten.

Aufwendungen für das Bildungswesen weisen starke infrastrukturelle Züge auf und sollten daher weitgehend als entsprechende Investitionen betrachtet und – im Interesse zielgerechter politischer Entscheidungen – auch statistisch vermehrt als solche erfasst werden.

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