Demographic Pulse: Afrika: Mit schlauen Frauen aus der Armut

Afrikas Bevölkerungsprognosen bieten Aussicht auf wirtschaftlichen Aufschwung. Im Fußball ruhen in den nächsten Tagen und Wochen die afrikanischen Hoffnungen auf den WM-Teilnehmern Südafrika, Algerien, Elfenbeinküste, Kamerun und Nigeria und natürlich ganz besonders auf Ghana, das gegen Deutschland am Mittwoch Abend antreten wird. Auch in demografischer Hinsicht stehen diese Länder exemplarisch für die Herausforderungen vor denen der afrikanische Kontinent steht - aber auch für die Chancen, die sich ihm eröffnen. "Aus demografischer Perspektive haben die afrikanischen Staaten in den kommenden Jahrzehnten die historische Chance die Armut zu besiegen – sofern die richtigen Maßnahmen ergriffen werden", fasst Michael Heise, Chefvolkswirt und Leiter Unternehmensentwicklung der Allianz die Ergebnisse des neuesten "Allianz Demographic Pulse" zusammen.

Die sechs afrikanischen WM Teilnehmerländer zählen zu den bevölkerungsreichsten Staaten Afrikas. Allerdings sind die Größenunterschiede beeindruckend: Die Bevölkerung Nigerias ist mit 158 Millionen mehr als dreimal so groß, als die des Gastgeberlandes Südafrikas, das laut der letzen Zählung knapp 50 Millionen Einwohner hat. Aber auch ansonsten steht der afrikanische Kontinent für riesige Unterschiede zwischen den Ländern im Norden und Süden einerseits und den zentralafrikanischen Ländern andererseits, ganz besonders hinsichtlich Geburtenrate, Wirtschaftskraft und Bildung.

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