COVID-19: Wirtschaft in Quarantäne

Die Auswirkungen des COVID-19-Ausbruchs trifft die Weltwirtschaft mit voller Wucht. Anfangs kam es zu einem Angebotsschock, der erste Schockwellen durch den Welthandel schickte und Lieferketten unterbrach. Dann kam es zu einer unweigerlichen Talfahrt der Finanzmärkte, als Anleger eine womöglich unvermeidliche Rezession erkannten und zu einem Nachfrageschock, der den Konsum und die Investitionen in China, Europa und den USA massiv beeinträchtigt.

2019 war ein Jahr zum Vergessen für die deutsche Wirtschaft

Das deutsche BIP ist im vergangenen Jahr mit 0,6% so schwach gewachsen wie seit 2013 nicht mehr.

Konjunkturausblick: Was erwartet uns in 2020-21?

Das weltweite Wirtschaftswachstum dürfte in diesem und im nächsten Jahr verhalten bleiben. Wir erwarten, dass sich das BIP-Wachstum im Jahr 2020 von 2,5% im Jahr 2019 auf 2,4% weiter verlangsamen wird. 

Geldvermögen: Zinslos glücklich?

Das Geldvermögen der deutschen Sparer – Bankeinlagen, Aktien, Anleihen, Fonds und Versicherungen – dürfte im abgelaufenen Jahr um 6,7% oder EUR 400 Mrd. auf rund EUR 6,4 Billionen gestiegen sein.

China wird zum Schlüsselspieler im Bereich Insurtech

Chinas Wachstum im Versicherungsmarkt war in der Vergangenheit schlicht atemberaubend: Über die letzte Dekade, seit der Finanzkrise, haben sich die Prämieneinnahmen nahezu vervierfacht. 

Allianz Interest Income Calculator: Gewinner und Verlierer der Niedrigzinsen

Während der Streit um Null- und Negativzinsen immer heftiger wird und zunehmend die langfristig negativen Wirkungen in den Fokus rücken – die Stichworte dazu lauten Ungleichheit, Altersarmut, Zombie-Unternehmen und Finanzmarktblasen –, konzentrieren wir uns auf die unmittelbare Wirkung der Zinsen.

Bürger in Deutschland, Frankreich und Italien sind offen für Veränderungen

Die Gesellschaft verändert sich zum Schlechteren – 46% der befragten Deutschen sind dieser Ansicht. Nur 27% sehen die jüngsten Entwicklungen in einem positiven Licht.

Allianz Global Wealth Report 2019

2018 sind erstmals die Geldvermögen in Industrie- und Schwellenländern gleichzeitig zurückgegangen; selbst 2008, auf dem Höhepunkt der Finanzkrise, war dies nicht der Fall. 

Globale Versicherungsmärkte

Nach Hochrechnungen von Allianz Research ist das globale Prämienvolumen im vergangenen Jahr auf 3.655 Milliarden Euro gestiegen (ohne Krankenversicherung). Gegenüber 2017 errechnet sich ein um Wechselkurseffekte bereinigter nominaler Anstieg von 3,3%.