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Deutschland: Konjunkturstottern, kein Absturz

Die deutsche Wirtschaft verzeichnete 2018 mit 1,5% das schwächste BIP-Wachstum seit 2013. Kalenderbereinigt belief sich der Zuwachs ebenfalls auf 1,5% nach satten 2,5% im Vorjahr. 

Geldvermögen: Schwächstes Wachstum seit sieben Jahren

Das Geldvermögen der deutschen Haushalte wird 2018 – trotz deutlicher Verluste im letzten Quartal – über der 6-Billionen-Grenze verharren, allerdings denkbar knapp: Zum Ende des Jahres dürfte es bei etwa EUR 6.010 Mrd. liegen.

Vorschläge zur Reform von Staatsanleihen in der Eurozone

Seit dem Beginn der Eurokrise im Schatten der Finanzkrise haben politische Entscheidungsträger und Ökonomen eine Reihe von Vorschlägen zur Reform der Eurozone vorgelegt. Refinanzierungsprobleme, der Teufelskreis zwischen Staatsfinanzen und Bankbilanzen sowie fehlende fiskalische Disziplin geben Anlass zur Diskussion über neue Arten von Staatsanleihen. 

Deutschland: Konjunkturrisiko Politik

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich auch im Dezember weiter eingetrübt. Der ifo Geschäftsklimaindex sank auf den niedrigsten Stand seit mehr als zwei Jahren.

2019 EZB-Vorschau: Startschuss für die geldpolitische Straffung

Mit der Einstellung der Netto-Anleihekäufe Ende 2018 hat die EZB das ihres geldpolitischen Lockerungspfads erreicht. Mit dem Anleihekaufprogramm hat sie in einem Zeitraum von fast vier Jahren ein Anleiheportfolio im Wert von 2,6 Billionen Euro angesammelt. 2019 wird voraussichtlich mit der geldpolitischen Straffung begonnen werden.

Economic Insight: Deutschland - Wachstum mit Hindernissen

Die Weltwirtschaft ist auch im Jahr 2018 kräftig gewachsen. Die globale Wertschöpfung dürfte um 3,1% zugelegt haben, nach einem Plus von 3,2% im vergangenen Jahr. Während sich die Konjunkturdynamik in den USA, bedingt durch eine stark prozyklische Fiskalpolitik, sogar noch beschleunigt hat, schwächte sich das Wachstum in den meisten anderen Wirtschaftsräumen ab.

Trade Report: The show must go on

Der Bericht erklärt, warum die Wachstumsdynamik des Welthandels 2019 im Zuge der Abschwächung des globalen Wachstums nachlassen wird. Wir gehen davon aus, dass der Protektionismus unter Kontrolle bleibt und erläutern die Wege, wie ein Handelskrieg vermieden werden könnte. Dennoch sollten sich die Unternehmen künftig auf höhere Handelskosten, Umleitungen der Handelsströme und steigende politische Risiken über den Protektionismus hinaus vorbereiten.

EWU: Abwärtstrend hält an

Die Stimmungsindikatoren für den Euroraum haben ihre Talfahrt im November fortgesetzt. Bisher war die Abkühlung der Konjunkturdynamik im Euroraum vor allem auf die ungünstige Entwicklung der Industrie zurückzuführen. Doch der Dienstleistungssektor - das Rückgrat des Aufschwungs- genießt keine Immunität und gerät zunehmend unter Druck.

Deutschland: Konjunkturelle Vollbremsung

Die deutsche Wirtschaft ist im dritten Quartal 2018 leicht geschrumpft. Das reale Bruttoinlandsprodukt ging im Vergleich zum Vorquartal saisonbereinigt um 0,2% zurück. Bereits zum dritten Mal in Folge war der Wachstumsbeitrag des Außenhandels negativ. Wir revidieren unsere Prognose für das diesjährige Wirtschaftswachstum deutlich von 2,0% auf nunmehr 1,6%.

European Sovereign Insurance Mechanism

Der Euroraum ist immer noch anfällig für eine erneute Krise am Anleihemarkt. Neue und effektivere Absicherungsmechanismen werden benötigt, wenn vermieden werden soll, dass die Geldpolitik als einzig wirksames Gegenmittel bleibt.