Gerald D. Feldmans Studie "Die Allianz und die deutsche Versicherungswirtschaft 1933-1945" entstand im Auftrag der Allianz Gruppe und erschien im Jahr 2001.
1997 gelang es der Allianz, den renommierten Wirtschaftshistoriker Prof. Gerald D. Feldman dafür zu gewinnen, die "weißen Flecken in der Geschichte der Allianz zu füllen" (Henning Schulte Noelle, Vorstandsvorsitzender der Allianz von 1990-2002).

Gerald D. Feldman, der Autor der Studie
"Die Allianz und die deutsche Versicherungswirtschaft 1933-1945"
In vierjähriger Forschungstätigkeit hat Gerald D. Feldman (University of California, Berkeley) gemeinsam mit einem Historikerteam die Studie zur Unternehmensgeschichte der Allianz in der Zeit des Nationalsozialismus erarbeitet.
Im Mittelpunkt stehen die Aktivitäten der Allianz in der Zeit der späten Weimarer Republik, des Nationalsozialismus und der frühen Bundesrepublik. Zentrales Anliegen der Untersuchung ist es, Entwicklung und Tätigkeit der Allianz von 1933 bis 1945, eingebettet in den gesamthistorischen Kontext, darzustellen.

Die deutsche Version des Buches ist bei Beck erschienen und kostet 35 Euro
Themenüberblick
Gerald Feldman behandelt folgende Aspekte:
Im Oktober 2001 hat der Verlag C.H. Beck die Ergebnisse dieser Forschungen unter dem Buchtitel "Die Allianz und die deutsche Versicherungswirtschaft 1933–1945" veröffentlicht. Gleichzeitig erschien eine englische Ausgabe bei Cambridge University Press.
- die Verbindung zwischen Repräsentanten der Allianz und der nationalsozialistischen Führung
- die Gleichschaltung der Versicherungswirtschaft
- die Entwicklung des Unternehmens
- der Umgang der Allianz mit jüdischen Mitarbeitern und Kunden
- die Reichskristallnacht und die Versicherungswirtschaft
- die Ausdehnung des Konzerns im Zweiten Weltkrieg und das Versicherungsgeschäft in den besetzten Ländern
- Geschäftskontakte mit SS und NSDAP
- Entnazifizierung und Entschädigung nach dem Zweiten Weltkrieg
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