Um die allgemeine Akzeptanz der Paralympischen Bewegung weltweit zu unterstützen, arbeitet das IPC mit Nationalen Paralympischen Komitees (NPCs) zusammen. In Deutschland wird das NPC durch den Deutschen Behindertensportverband vertreten, der als demokratischer Sportverband nicht nur das deutsche Team zu den Paralympischen Spielen entsendet, sondern daneben eine Vielzahl von Veranstaltungen, u.a. auch Deutsche Meisterschaften, ausrichtet.

Karl Hermann Haack – Präsident des Deutschen Behindertensportverbands
Sport als Rehabilitation zu nutzen und allen Menschen unabhängig von ihrer Behinderung eine Teilnahme an Sport und der Gesellschaft zu ermöglichen, sind Mission und Vision des DBS.
Der DBS bietet drei Bereiche von Behindertensport an:
- Rehabilitationssport: Sport als ergänzende Leistung zur medizinischen Rehabilitation – Übungen unter ärztlicher Betreuung und durch Anleitung von speziell ausgebildeten Übungsleiterinnen und Übungsleitern als Hilfe zur Selbsthilfe.
- Breitensport: Vergleichbar zu Nicht-Behinderten-Sport. Der Fokus liegt hier auf Spaß und Bewegung, Spiel und Sport für Menschen mit Behinderung, kombiniert mit den positiven psychosozialen Wirkungen von Sport.
- Leistungssport: Sport mit dem Ziel, persönliche Bestleistungen orientiert am Weltniveau zu erreichen. Der DBS unterstützt Athleten auf ihrem Weg zu internationalen Wettkämpfen bis hin zu den Paralympischen Spielen und hilft ihnen damit, sich auf einem internationalen Level zu messen.
Eines der Programme im Rahmen des Leistungssports ist das Deutsche Top Team, welches deutschen Athleten spezielle Unterstützung während ihrer Vorbereitung auf die Paralympischen Spiele bietet.
Der DBS als Organisation bietet seinen Mitgliedern die Möglichkeit, sich gegenseitig zu vernetzen bzw. zu unterstützen und vereint so die Athleten aus allen Bereichen des paralympischen Sports: Rehabilitations-, Breiten- und Leistungssport.