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Seit Sommer 2004 bietet die Allianz eine Unfallversicherung an, die auch pflegt, wäscht, putzt und einkauft: Unfall Aktiv. Wie sieht diese Hilfe konkret aus? Wir sprachen mit einer Kundin.
Allianz Deutschland AG / Mondial Assistance Deutschland GmbH
München, 29.06.2007
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Allianz Kundin Anne Niederwemmer: "Ich rate alle älteren Menschen, sich für den Fall eines Unfalls zu versichern"
Rund vier Millionen Senioren in Deutschland verletzen sich jährlich bei einem Sturz und sind auf die Hilfe anderer angewiesen. Der Erhalt der Eigenständigkeit ist dabei für ältere Menschen oft das Wichtigste. Deshalb entwickelte die Allianz gemeinsam mit der Mondial Assistance die Versicherung Unfall 60 Aktiv, die als Unfall Aktiv inzwischen auch für jüngere Menschen angeboten wird.
Mondial Assistance organisiert für die Versicherten im Falle eines Unfalls konkrete Hilfe für sie selbst sowie Pflege von Angehörigen oder Kinderbetreuung. Wir sprachen mit Anne Niederwemmer (75), einer allein stehenden Rentnerin aus Bochum, die im letzten Sommer schwer stürzte und diesen Service in Anspruch nahm.
Frau Niederwemmer, was genau ist passiert?
Anne Niederwemmer: Eine Freundin von mir war zu Besuch und wir wollten in einem schönen Restaurant, das mitten im Wald liegt, Essen gehen. Zuvor entschlossen wir uns aber noch zu einem kleinen Waldspaziergang – da ist es dann passiert.
Ich bin über eine Regenrinne gestürzt und auf meine rechte Seite gefallen. Ich habe noch versucht, mich mit meinem Ellenbogen abzustützen, dabei ist er dann gebrochen. Ich hatte furchtbare Schmerzen. Die Feuerwehr musste mich aus dem Wald holen, um mich ins Essener Krankenhaus zu bringen, in dem ich dann erstversorgt wurde.
Wie ging’s danach weiter?
Anne Niederwemmer: Nach der Erstversorgung und dem Röntgen wurde ich nach Hause geschickt. Zurück in Bochum habe ich dann mit den örtlichen Krankenhäusern telefoniert, hatte aber kein Glück. Entweder waren alle Betten belegt oder es meldete sich niemand.
Am nächsten Morgen bin ich dann mit dem Taxi und einer Begleitperson in die Notaufnahme gefahren und habe den Ärzten dort gleich klar gemacht, dass ich mich nicht mehr abwimmeln lasse. Insgesamt war ich dann drei Wochen im Krankenhaus.
Welche Verletzungen haben Sie bei dem Unfall erlitten?
Anne Niederwemmer: Neben dem Ellenbogenbruch erlitt ich auch noch einen Schambeinbruch. Ich habe mir nach der Diagnose erst einmal vom behandelnden Arzt erklären lassen, wo das Schambein denn überhaupt liegt. Wie ich jetzt weiß, liegt das ganz versteckt hinter dem Becken.
Wie haben Sie sich nach dem Unfall gefühlt? Haben Sie sich Sorgen gemacht?
Anne Niederwemmer: Ich habe, ehrlich gesagt, nicht viel gedacht. Ich habe nur meine Schmerzen gespürt. Über das, was noch auf mich zukommen würde, habe ich mir keine Gedanken gemacht. Erst später dann, als ich im Krankenhaus lag und kurz vor der Entlassung stand.
Und dann haben Sie sich an Unfall 60 Aktiv erinnert und die Notfall-Nummer gewählt?
Anne Niederwemmer: Nein, ganz so war es nicht. Im Krankenhaus kam ein Mitarbeiter der Sozialstation auf mich zu und bot mir Hilfe an. Ich habe dieses Angebot aber gleich zurückgewiesen, da ich wusste, dass ich für den Fall eines Unfalls bereits versichert bin.
Der Mann von der Allianz, bei dem ich diese Versicherung abgeschlossen hatte, ließ mir dann noch im Krankenhaus einen Brief mit der richtigen Telefonnummer zukommen. Er meinte, ich solle mich an diese Nummer wenden, dann werde alles für mich geregelt. Gott sei Dank, kann ich da jetzt nur noch sagen!
Was ist dann passiert?
Anne Niederwemmer: Ihr Team hat mir sofortige Hilfe zur Pflege nach der Entlassung organisiert. Allerdings war der Pflegedienst, der mich betreuen sollte, schon zum ersten Gespräch nicht pünktlich. Also habe ich noch einmal bei Ihnen angerufen und mir wurde ein anderer Pflegedienst geschickt – ganz ohne Beanstandungen. Das hat dann einfach alles ohne Probleme geklappt.
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Anne Niederwemmer: "Die Unterstützung war mir eine sehr große Hilfe im Alltag"
Haben Sie sich bei den Anrufen bei den Service-Experten gut aufgehoben gefühlt?
Anne Niederwemmer: Ja, auf jeden Fall. Meine Gesprächspartner waren sehr freundlich und kompetent. Alles wurde für mich schnell und zuverlässig geregelt. Auch kleinere Macken von mir wurden stets ohne ein Wort respektiert und ernst genommen.
So war ich mit den Essensdiensten nicht sehr zufrieden und habe deshalb vorgeschlagen, einen Metzgereibetrieb aus meiner Nähe zu beauftragen, der mich beliefern sollte. Auch in diesem Fall wurde die Belieferung ohne Beschwerde und verlässlich organisiert. Man hat sich einfach ganz toll um mich gekümmert. Auch als ich noch im Krankenhaus lag und meine Scheckkarte vom Telefon leer war, hat man mich sofort zurückgerufen.
Welche konkreten Hilfeleistungen außer dem Essensservice mussten Sie sonst noch in Anspruch nehmen?
Anne Niederwemmer: Ich konnte mich praktisch nicht bewegen und lag nur im Bett. Gleich morgens kam also ein Pfleger, der mich wusch, mir beim Anziehen half und alles regelte, was gleich nach dem Aufstehen anfiel. Eine Stunde später bereits traf meine Haushaltshilfe ein, die die Wäsche und den Einkauf übernahm. Abends kam dann noch einmal ein Pfleger, der mir wieder beim Ausziehen helfen musste. Zweimal die Woche brachte mich ein Taxi zum Arzt und wieder zurück.
Wie waren Sie mit Ihren Dienstleistern zufrieden?
Anne Niederwemmer: Die Zuwendung, die mir entgegengebracht wurde, war großartig. Für mich war die Unterstützung eine sehr große Hilfe im Alltag. Auch wenn ich froh war, als ich sie endlich nicht mehr brauchte.
Wie stehen Sie heute nach Ihrem Unfall zu Unfall 60 Aktiv?
Anne Niederwemmer: Ich würde die Versicherung niemals kündigen. Ich brauche als alleinstehende ältere Frau einfach eine gewisse Sicherheit und Absicherung. Vor dem Unfall hatte ich natürlich noch keine Vorstellungen davon, wie wichtig so eine Versicherung ist, aber jetzt rate ich allen älteren Menschen: "Lasst euch da versichern. Das ist einmalig gut." Ich war wirklich sehr zufrieden.
Frau Niederwemmer, wie geht es Ihnen heute, sechs Monate nach dem Unfall?
Anne Niederwemmer: Mir geht’s wieder gut. In spätestens einem Monat sollte dann auch endlich die Krankengymnastik abgeschlossen sein. Die ersten Monate nach dem Unfall waren natürlich nicht leicht. Ich kam mir unglaublich hilflos vor, schließlich war ich den ganzen Tag an mein Bett gefesselt. Umso schöner ist es aber dafür nachher, wenn alles wieder so geht, wie man will.


Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen, der Ihnen oben rechts zur Verfügung gestellt wird.


Dieses Interview erschien zuerst in der Kundenzeitschrift der Mondial Assistance Deutschland "mondialog".

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Kontakt für Presse
Christian Teichmann
Mondial Assistance Deutschland GmbH
+49.89.20801-1040
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Christian Weishuber
Allianz Deutschland AG
+49.89.3800-18169
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