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Auf der Hauptversammlung der Allianz SE gab Vorstandsvorsitzender Michael Diekmann eine strategische Partnerschaft mit der HSBC bekannt. In Europa führt die Allianz einen neuen Typ Rentenversicherung ein. Neben der Dividendenerhöhung erläuterte Diekmann zudem die neuen Strukturen in Deutschland.
Allianz Group
München, 21.05.2008

Die Allianz wird ein strategischer Partner der internationalen Bank HSBC im Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft. Die Kooperation in Europa, dem mittleren Osten und der Region Asien-Pazifik gab der Vorstandsvorsitzende Michael Diekmann in seiner Rede auf der heutigen Hauptversammlung der Allianz SE in München bekannt. "Ich bin zuversichtlich, dass sich hier eine für beide Partner sehr interessante globale Geschäftsbeziehung aufbauen lässt", sagte Diekmann.
 
Allianz CEO Michael Diekmann auf der Hauptversammlung
Illustratives Bild
 
Rentenversicherung mit Garantie
Er kündete außerdem die Einführung fondsgebundener Rentenversicherungen mit expliziten Leistungsgarantien nach US-amerikanischem und japanischem Vorbild an: "Wir werden noch in 2008 in mehreren unserer europäischen Kernmärkte diese neue Produktfamilie einführen und im Sommer in Deutschland starten." Marktanalysten hätten einen großen Bedarf für diese Kombination aus Kapitalmarkt und Sicherheit ergeben.
Erhöhung der Dividende
Wie angekündigt schlägt der Vorstand der Hauptversammlung die Erhöhung der Dividende auf 5,50 je Aktie vor. "Dies entspricht einer Aufstockung um rund 45 Prozent und unterstreicht, dass wir an die Nachhaltigkeit unserer Ergebnisentwicklung glauben", sagte  Diekmann dazu. "Als führender Finanzdienstleister ist es unser Ziel, auch durch eine attraktive Dividendenpolitik zu überzeugen. Mit einer Ausschüttungsquote von rund 31 Prozent und einer Dividendenrendite von über vier Prozent wollen wir diesem Anspruch Taten folgen lassen."
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Diekmann: "Das Geschäftsmodell ist langfristig angelegt"
Neuaufstellung im deutschen Versicherungsgeschäft
Im deutschen Versicherungsgeschäft nimmt die Neuaufstellung bereits konkrete Formen an: In zwei von vier Dienstleistungsgebieten der Allianz Deutschland AG sei das neue Betriebsmodell eingeführt, erstmals gebe es eine spartenübergreifende Kundendatenbank, und das neue Telefonzentrum spare Zeit und Geld.

"Aber der Weg in die neue Welt ist steinig", gab Diekmann zu und nannte Umstellungsprobleme und Rückstände. "Viele Beispiele in der Geschichte der Allianz zeigen, dass nachhaltiger Erfolg nur möglich ist, wenn man sich von Zeit zu Zeit neu erfindet, auch wenn das unbequem ist." Als Beispiele nannte er die Einführung von Lochkarten ab 1923 sowie moderner EDV in den 70er Jahren: "Ohne die tiefgreifenden, schmerzhaften Veränderungen von damals wären wir heute nicht die Nummer eins in Deutschland."

Er zeigte sich zuversichtlich, den Zeitplan einzuhalten: "In den nächsten Monaten werden die Dienstleistungsgebiete im Süden auf die neue Struktur umgestellt. Damit haben wir die Neuaufstellung rechtzeitig zum Jahresendgeschäft 2008 vollzogen, wie wir es uns vorgenommen hatten."
Langfristiges Geschäftsmodell
Alles in allem äußerte sich Diekmann zufrieden mit der Lage des Unternehmens. Die Marke sei gestärkt: "2009 werden mehr als 80 Prozent des Umsatzes unter dem Namen Allianz gemacht." Die Zahl der Kunden habe sich in den letzten fünf Jahren weltweit von 60 auf über 80 Millionen erhöht.

Am Ende seiner Rede sagte er den Aktionären: "Ihre Allianz war 2007 außerordentlich erfolgreich, und wir sind, trotz der Ergebnisbeeinträchtigungen im ersten Quartal, auch für 2008 zuversichtlich. Das Geschäftsmodell Ihrer Gesellschaft ist langfristig angelegt und wir setzen konsequent unseren Weg fort, die Allianz für die Herausforderungen der Zukunft aufzustellen."

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen, der Ihnen oben rechts zur Verfügung gestellt wird.

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Kontakt für Presse
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Allianz Group
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