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Persönliche Situation wird positiver gesehen als die des eigenen Landes / Zuversicht im Europavergleich: Italien auf Platz eins, Deutschland auf Platz fünf / Häusliches und familiäres Umfeld geben am meisten Optimismus / Zum Auftakt der Europameisterschaft: Türkinnen im Fußballfieber
Allianz Group
München, 02.06.2008

  Illustratives Bild
Die Mehrheit der Europäer  sieht ihre persönliche Situation zuversichtlicher als die des eigenen Landes
"Wie optimistisch sind Sie, wenn Sie an Ihre Zukunft und die Zukunft Ihres Landes denken?" Dieser Frage ist die Allianz zusammen mit der GfK Marktforschung wissenschaftlich nachgegangen. Das Ergebnis dieser ersten europäischen Zuversichtsstudie: Die Mehrheit der befragten Europäer beurteilt ihre persönliche Lage heute und in den kommenden zwölf Monaten zuversichtlicher als die aktuelle und künftige Situation des eigenen Landes.
Die Befragten der Studie kommen aus Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Österreich, Portugal, Russland, Spanien und der Türkei. In diesen Ländern wurden im Rahmen einer repräsentativen Umfrage jeweils um die 1.000 Frauen und Männer gebeten, ihre persönliche Lage sowie die Lage ihres Landes – heute und in zwölf Monaten – einzuschätzen. Darüber hinaus wollte die Allianz ihre Meinung zu Themen wissen, die für die Situation des jeweiligen Landes sowie für die persönliche Situation bedeutsam sind. Die abschließende Frage galt dem Fußball: "Wie sehr hebt der Ausblick auf die kommende Europameisterschaft ihre Stimmung?"
Sorge um das eigene Land
Im Gegensatz zu ihrer persönlichen Lage betrachten die Befragten die aktuelle Situation im eigenen Land eher mit Sorge. Im Europavergleich sind die Österreicher noch am zuversichtlichsten. Trotzdem schätzt lediglich jeder dritte Österreicher (35 Prozent) die aktuelle Situation der Alpenrepublik als "sehr bis eher gut" ein, gefolgt von der Türkei (30  Prozent). In Kroatien, Russland und Spanien ist knapp ein Viertel der Befragten zuversichtlich gestimmt (24 Prozent), dicht gefolgt von Deutschland (23 Prozent). Am skeptischsten beurteilen die Portugiesen die aktuelle Lage ihres Landes: nur 6 Prozent ist optimistisch.
Auch für die nächsten zwölf Monate bleibt jeder dritte Österreicher hinsichtlich der Lage im eigenen Land zuversichtlich (33 Prozent); im Europavergleich übertreffen diesen Wert nur die Italiener mit 35 Prozent. Das Mittelfeld hierzu bilden Russland (29 Prozent), Kroatien (27 Prozent) und Deutschland (26 Prozent). In diesen Ländern blickt noch mehr als jeder Vierte optimistisch in die Zukunft. Portugal (13 Prozent) ist am wenigsten zuversichtlich.
Sorgen bereiten den Menschen von den in der Studie abgefragten Themen vor allem die staatliche Rentenversicherung und die persönliche Altersvorsorge – und das europaweit. Die geringste Zuversicht herrscht in neun von zehn Ländern beim Thema persönliche Altersvorsorge; in Russland und Portugal sind nur 13 Prozent bzw. 16 Prozent der Befragten zuversichtlich. Beim Thema staatliche Rentenversicherung ist zu beobachten: Lediglich Türken (31 Prozent), Spanier (27 Prozent) und Kroaten (24 Prozent) sind mäßig zuversichtlich, während Deutsche (6 Prozent) und Portugiesen (7 Prozent) die geringste Zuversicht zeigen.
Bei der Frage nach der Zuversicht für das staatliche Gesundheitswesen und die Pflegeversicherung ist in Italien (38 Prozent) und Spanien (33 Prozent) mindestens jeder Dritte optimistisch eingestellt, in der Türkei sogar fast jeder Zweite (46 Prozent). Deutsche (10 Prozent) und Portugiesen (9 Prozent) bilden hier das Schlusslicht.
Bei den Themen Umwelt- und Klimaschutz ist jeder Dritte in der Türkei (35Prozent) und in Deutschland (31 Prozent) zuversichtlich. Nur 9 Prozent der Russen sind optimistisch.
Heim und Familie geben Kraft
Wesentlich positiver wird dagegen die Qualität von Schulen und Universitäten in den jeweiligen Ländern gesehen: in einigen Ländern (Österreich 38 Prozent, Türkei 33 Prozent und Kroatien 32 Prozent) schätzt sogar jeder Dritte diese Bildungseinrichtungen positiv ein.
Ihre familiäre und häusliche Situation gibt den meisten Europäern im Zeitraum der nächsten zwölf Monate Grund zur Zuversicht: 88 Prozent der Österreicher, 84 Prozent der Deutschen und 80 Prozent der Franzosen sind mit Blick auf ihr Zuhause am positivsten gestimmt. Beim Thema Familie, Partnerschaft und Kinder erreichen die Österreicher einen Spitzenwert von 73 Prozent, gefolgt von Griechenland mit 70 Prozent sowie Deutschland und Russland mit jeweils 68 Prozent.
Stimmung in Europa vor der Fußball Europameisterschaft
Zum Auftakt der Fußball Europameisterschaft (EM) fragte die Allianz auch die Vorfreude auf das Sportereignis in zehn der 16 Teilnehmerländer ab. Im europäischen Vergleich zeigt sich die Stimmung sehr durchwachsen. Bei 38 Prozent der Türken, 35 Prozent der Griechen, 31 Prozent der Kroaten und 25 Prozent der Deutschen löst die bevorstehende Fußball EM Freude aus. Ganz anders in Frankreich und Spanien – lediglich 9 Prozent bzw. 13 Prozent der Befragten geben an, von der nahen EM begeistert zu sein. Bemerkenswert: Mehr türkische Frauen (42 Prozent) als türkische Männer (35 Prozent) freuen sich auf das Turnier.
Über die Studie
Die Zuversicht der Europäer und ihre Erwartungen an die Zukunft sind von zentraler Bedeutung für die Allianz als europäischer Versicherer und Finanzdienstleister. Die repräsentative Allianz Zuversichtsstudie wurde in Zusammenarbeit mit der GfK Marktforschung in den Monaten April und Mai 2008 durchgeführt. Basis für die Umfrage waren Telefoninterviews mit jeweils 1.000 Interviewpartnern (über 15 Jahre alt) in den Ländern Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Österreich, Portugal, Russland, Spanien und der Türkei.

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen, der Ihnen oben rechts zur Verfügung gestellt wird.

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Kontakt für Presse
Jennifer Gunther
Allianz Group
+49.89.3800-17883
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