Frauen sind heute besser ausgebildet, machen Karriere und werden im Jahr 2010 in den Vereinigten Staaten wahrscheinlich 60 Prozent des Vermögens kontrollieren. Trotzdem sind Frauen gemäß einer neue Studie der Allianz Life Insurance Company of North America nach wie vor finanziell schlecht abgesichert. Rund 90 Prozent der für diese Studie befragten Frauen gaben an, sie fühlten sich finanziell "kaum" oder "überhaupt nicht" sicher; fast die Hälfte der Teilnehmerinnen haben sogar Angst, sie könnten in die Armut abrutschen.
Woher kommt diese Unsicherheit? Lisa Resnick, bei der Allianz Life für Lebens- und Pflegeversicherung verantwortlich, nennt als einen Grund die immer höhere Lebenserwartung der Frauen. "Frauen leben im Schnitt acht Jahre länger als Männer. Sie befürchten, dass ihr Ehemann ihre Ersparnisse für medizinische Versorgung und Pflege verbrauchen und sie dann im Rentenalter allein und mittellos zurücklassen könnte."
Allianz Life: Rolle der Frau verändert sich
Die finanziellen Bedürfnisse von Frauen verändern sich, wie eine aktuelle Studie der Allianz Life zeigt. Allianz.com News sprach mit Lisa Resnick, die bei der Allianz Life für Lebens- und Pflegeversicherung verantwortlich ist, über die Ergebnisse.

Resnick: "Eine der Hauptanforderungen von Frauen bei Finanzprodukten ist die Berechenbarkeit"
Veränderte Rollen
Die Unsicherheit resultiert außerdem aus der veränderten Rolle der Frau in der Gesellschaft. Die heutige Frau erlebt einen beispiellosen sozialen und wirtschaftlichen Umbruch. Derzeit sind zwei Drittel der US-amerikanischen Frauen berufstätig, gegenüber nur einem Drittel in den fünfziger Jahren.
Vor fünfzig Jahren lag die langfristige Finanzplanung eines Paares komplett in männlicher Hand. Die Rolle der Frauen in Gesellschaft, Wirtschaft und Privatleben hat sich inzwischen so entwickelt, dass ein wachsender Anteil an Entscheidungsgewalt und Macht bei den Frauen liegt.
Außerdem hat sich in den Vereinigten Staaten ein demografischer Wandel vollzogen. Heutzutage merken berufstätige Single-Frauen, allein erziehende Mütter sowie geschiedene Frauen, dass sie sich selbst um ihre eigenen finanziellen Bedürfnisse – und eventuell auch um die ihrer Kinder - kümmern müssen.
Zusätzlich haben Frauen eine hohe Lebenserwartung und können nicht unbedingt auf eine Altersrente oder sonstige soziale Absicherung zählen. So stellen viele Frauen schließlich fest, dass sie mit weniger Rückhalt und Sicherheit als früher leben müssen, und fühlen sich daher unsicher, erläutert Lisa Resnick.
Vor fünfzig Jahren lag die langfristige Finanzplanung eines Paares komplett in männlicher Hand. Die Rolle der Frauen in Gesellschaft, Wirtschaft und Privatleben hat sich inzwischen so entwickelt, dass ein wachsender Anteil an Entscheidungsgewalt und Macht bei den Frauen liegt.
Außerdem hat sich in den Vereinigten Staaten ein demografischer Wandel vollzogen. Heutzutage merken berufstätige Single-Frauen, allein erziehende Mütter sowie geschiedene Frauen, dass sie sich selbst um ihre eigenen finanziellen Bedürfnisse – und eventuell auch um die ihrer Kinder - kümmern müssen.
Zusätzlich haben Frauen eine hohe Lebenserwartung und können nicht unbedingt auf eine Altersrente oder sonstige soziale Absicherung zählen. So stellen viele Frauen schließlich fest, dass sie mit weniger Rückhalt und Sicherheit als früher leben müssen, und fühlen sich daher unsicher, erläutert Lisa Resnick.
Riskante Geschäfte?
Die Studie verweist auf grundlegend unterschiedliche Herangehensweisen bei Männern und Frauen, wenn es um Gelddinge geht. Männern sind dreimal so risikobereit wie Frauen. Zudem überschätzen Männer ihre Führungsrolle in Finanzangelegenheiten um Faktor drei. Viele dieser Tatsachen resultieren aus unzureichender Kommunikation. Männer fühlen sich aufgrund ihrer eigenen kulturellen Erwartungen verpflichtet, die Finanzen zu kontrollieren, obwohl viele Frauen froh darüber sind, diese Rolle zu übernehmen.
Finanzielle Angelegenheiten sind oft ein Grund für Konflikte in der Ehe. Das Thema Geld löst zwanzigmal so häufig einen Ehestreit aus wie das Thema Sex, belastend ist vor allem die Angst, das Paar würde nicht genug sparen oder hätte zu hohe Schulden. Die Studie zeigt, dass Frauen eher dazu neigen, Streit um finanzielle Dinge als Machtfrage zu interpretieren, während Männer es eher als Vertrauensfrage sehen.
Finanzielle Angelegenheiten sind oft ein Grund für Konflikte in der Ehe. Das Thema Geld löst zwanzigmal so häufig einen Ehestreit aus wie das Thema Sex, belastend ist vor allem die Angst, das Paar würde nicht genug sparen oder hätte zu hohe Schulden. Die Studie zeigt, dass Frauen eher dazu neigen, Streit um finanzielle Dinge als Machtfrage zu interpretieren, während Männer es eher als Vertrauensfrage sehen.
Auswirkungen für Allianz Life
Allianz Life ist davon überzeugt, dass die Studie ihr einen Wettbewerbsvorsprung eröffnen und bei ihrer Positionierung helfen wird. "Allianz Life ist das erste Finanzdienstleistungs-Unternehmen, das eine so detaillierte Untersuchung zu Frauen, Geld und Macht in Auftrag gegeben hat. Damit sind wir Vorreiter in der Branche", so Resnick.
Darüber hinaus hilft die Studie dem Unternehmen dabei, sich an die Wünsche und Bedürfnisse der Frauen anzupassen. Obwohl Allianz Life keine geschlechtsspezifischen Produkte anbietet, ist das Unternehmen überzeugt, dass bereits einige seiner Produkte auf die Anforderungen von Frauen hin ausgerichtet sind. Diese Produkte und ihre jeweiligen Eigenschaften will Allianz Life jetzt für Frauen leichter verständlich machen. "So ist zum Beispiel eine der Hauptanforderungen von Frauen bei Finanzprodukten die Berechenbarkeit, und die erhält man über Jahreszinsen, die für ein lebenslanges garantiertes Einkommen sorgen," erklärt Resnick.
Allianz Life richtet Instrumentarien, ein, um damit Frauen zu erreichen und besser zu informieren. Dies ist die Konsequenz aus dem Studienergebnis, dass das größte Hindernis für Frauen, sich mehr um die privaten Finanz-Angelegenheiten zu kümmern, fehlendes Wissen ist - dieser Grund wurde vier mal häufiger genannt als Zeitmangel.
Die Umfrage hat ergeben, dass Frauen mehr gezielten Unterricht in Schulen für die spätere Finanzplanung fordern. Allianz Life reagiert darauf durch seine Partnerschaft mit Blue Zones, einer Organisation, die sich mit der innovativen Erforschung von Gesundheit und Langlebigkeit beschäftigt. Blue Zones erreicht Kinder von 10 bis 15 Jahren in 20.000 Schulklassen der Vereinigten Staaten und unterrichtet sie in Gesundheits- und Finanzthemen.
Darüber hinaus hilft die Studie dem Unternehmen dabei, sich an die Wünsche und Bedürfnisse der Frauen anzupassen. Obwohl Allianz Life keine geschlechtsspezifischen Produkte anbietet, ist das Unternehmen überzeugt, dass bereits einige seiner Produkte auf die Anforderungen von Frauen hin ausgerichtet sind. Diese Produkte und ihre jeweiligen Eigenschaften will Allianz Life jetzt für Frauen leichter verständlich machen. "So ist zum Beispiel eine der Hauptanforderungen von Frauen bei Finanzprodukten die Berechenbarkeit, und die erhält man über Jahreszinsen, die für ein lebenslanges garantiertes Einkommen sorgen," erklärt Resnick.
Allianz Life richtet Instrumentarien, ein, um damit Frauen zu erreichen und besser zu informieren. Dies ist die Konsequenz aus dem Studienergebnis, dass das größte Hindernis für Frauen, sich mehr um die privaten Finanz-Angelegenheiten zu kümmern, fehlendes Wissen ist - dieser Grund wurde vier mal häufiger genannt als Zeitmangel.
Die Umfrage hat ergeben, dass Frauen mehr gezielten Unterricht in Schulen für die spätere Finanzplanung fordern. Allianz Life reagiert darauf durch seine Partnerschaft mit Blue Zones, einer Organisation, die sich mit der innovativen Erforschung von Gesundheit und Langlebigkeit beschäftigt. Blue Zones erreicht Kinder von 10 bis 15 Jahren in 20.000 Schulklassen der Vereinigten Staaten und unterrichtet sie in Gesundheits- und Finanzthemen.
Die Sprache der Frauen sprechen
Allianz Life sieht die Studie als große Chance für ihre Finanzberater und Finanzberaterinnen. Das Unternehmen hat immerhin das größte Netzwerk an unabhängigen Finanzberatern in den Vereinigten Staaten. Allianz Life wird ab jetzt bis zum Jahresende mehrere Webinars, also Seminare über das Internet, durchführen, um Finanzberatern die Ergebnisse der Umfrage nahezubringen.
Gemäß der Studie wollen Frauen mehr als doppelt so oft wie Männer mit einer weiblichen Finanzberaterin zusammenarbeiten; allerdings sind derzeit 80 Prozent der Finanzberater männlich. Die Allianz ist überzeugt, dass Frauen Berater suchen, die wissen, was Frauen wünschen und brauchen. "Wir wollen die richtige Sprache mit Frauen sprechen, und zwar so, dass die Frauen uns verstehen," erklärt Resnick.
Gemäß der Studie wollen Frauen mehr als doppelt so oft wie Männer mit einer weiblichen Finanzberaterin zusammenarbeiten; allerdings sind derzeit 80 Prozent der Finanzberater männlich. Die Allianz ist überzeugt, dass Frauen Berater suchen, die wissen, was Frauen wünschen und brauchen. "Wir wollen die richtige Sprache mit Frauen sprechen, und zwar so, dass die Frauen uns verstehen," erklärt Resnick.
Harris Interactive hat für Allianz in einer landesweiten Online-Studie 3183 US-amerikanische Erwachsene befragt, davon 1258 Männer und 1925 Frauen. Die Umfrage wurde in den Vereinigten Staaten im Zeitraum vom 4. Mai 2006 bis zum 5. Juli 2006 durchgeführt.
Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen, der Ihnen oben rechts zur Verfügung gestellt wird.
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