>Investor Relations >Presse >Karriere >Economic Research
Insurance | Asset Management | Banking
Allianz Group Portal
click to remove!
Seite weiterempfehlenSchrift vergrössernSchrift verkleinernSeite drucken
Ein immer weiter zusammenwachsendes Europa braucht einen europäischen Binnenmarkt für Rentensysteme. Dies ist die Kernaussage des neuen Berichts des European Financial Services Round Table, zu dessen Gründungsmitgliedern auch die Allianz zählt.
Allianz Group
Stuttgart/München, 17.07.2002
„Sollten die EU und ihre Mitgliedsstaaten nicht rasch handeln und Veränderungen herbeiführen, dann riskieren sie die Demontage der vorbildlichen sozialen Modelle, auf die Europa so stolz ist. Rentenerwartungen von Millionen Europäern würden enttäuscht.“ Mit deutlichen Worten fordert Pehr Gyllenhammar, der Vorsitzende des European Financial Services Round Table (EFR), die Politik zum Handeln hinsichtlich eines europäischen Binnenmarktes für Rentensysteme auf.

Konkrete Empfehlungen zu dessen Umsetzung gibt der jüngste Bericht des EFR. Der EFR setzt sich aus den Vorstandsvorsitzenden und –mitgliedern führender Banken und Versicherungsunternehmen in Europa zusammen, der Bericht wurde von Rentenexperten aus den Reihen der Mitgliedsunternehmen erstellt.
Zahlreiche Maßnahmen vorgeschlagen
So sei es unter anderem nötig, die Besteuerung der Beiträge zur Altersvorsorge und der Auszahlung der Leistungen europaweit zu vereinheitlichen, die Mobilität der Pensionsberechtigten sowie die Sicherheit von Pensionsfonds zu erhöhen und für mehr Transparenz bei den Pensionsansprüchen und den Rahmenbedingungen einer Altersvorsorge zu sorgen.

Mit Hilfe dieser Maßnahmen sei die Umsetzung eines Binnenmarktes für Rentensysteme möglich, der eine private Altersvorsorge fördern und damit einen Zusammenbruch der Rentensysteme in Europa abwenden könnte. Daneben würde eine stärkere Integration des Pensionsmarktes die Bewegungsfreiheit der Bürger Europas deutlich erhöhen. Die Unterschiedlichkeit nationaler Rentensysteme schaffe nämlich nicht zu vertretende Hürden und bürde den Menschen, die Arbeitsstätte oder Wohnsitz wechseln, hohe Steuerlasten auf.
Mehr Aufklärung nötig
Aber der integrierte europäische Pensionsmarkt ist nicht das einzige Thema des EFR-Berichts: Er enthält darüber hinaus auch die Warnung, dass viele Menschen sich der finanziellen Gefährdung ihrer Zukunft nicht bewusst sind. Sie hätten nicht erkannt, dass sich die Schere zwischen den von ihnen erwarteten Altersbezügen und den Leistungsmöglichkeiten der staatlichen Altersversorgung geöffnet hat und weiter öffnet.

Der EFR wurde 2001 von zahlreichen europäischen Unternehmen gegründet, um der Branche eine einheitliche Stimme bei allen Themen der Europapolitik zu verleihen, die im Zusammenhang mit Finanzdienstleistungen stehen. Zu den Mitgliedern gehören neben der Allianz unter anderem die Münchner Rück, die Assicurazioni Generali, Barclays und die Deutsche Bank.

Seite weiterempfehlenSchrift vergrössernSchrift verkleinernSeite drucken
KONTAKT FÜR PRESSE
Joerg E. Allgaeuer
Allianz Group
+49.89.3800-2628
>

Dr. Christoph John
Allianz Lebensversicherungs-AG
+49.711.663-1251
>

Abonnieren Sie unsere Newsletter
>
News-Schnellsuche
Go!
>