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Der Bau von Windkraftanlagen in Brasilien gewinnt an Bedeutung, weil die Nachfrage nach Energie zunimmt. AGF Brasil Seguros weiß, woher der Wind weht und versichert Bau und Betrieb von Windfarmen.
AGF Brasil Seguros
München, 14.11.2007
  Illustratives Bild
Windenergie in Brasilien wird sich nach aktuellen Schätzungen in den nächsten zehn Jahren verzehnfachen
Im Jahr 2004 stellte das Team für Großrisiken bei AGF Brasil Seguros erstmals einem Bauunternehmen für Windfarmen sein technisches Know-how zur Verfügung. Mit der Zeit entwickelte sich eine für beide Seiten sehr erfolgreiche Zusammenarbeit, die AGF Brasil Seguros zum führenden Versicherer von Windfarmen in Brasilien machen sollte. Die Expertise innerhalb der Allianz Gruppe hat den Einstieg des Unternehmens in das Segment erleichtert.

AGF Brasil versichert sowohl den Bau von Windfarmen wie auch die Anlagen selbst: Wenn sie die Montage versichert, erhält sie meist auch den Zuschlag für die Absicherung der Anlage nach Fertigstellung.
Nachfrage übersteigt Angebot
Noch ist der Markt relativ klein, aber die Energienachfrage in Brasilien wächst und kann schon jetzt kaum befriedigt werden. Experten erwarten, dass sich die Engpässe bis 2010 zu echten Problemen auswachsen werden. Schätzungen gehen davon aus, dass sich der Anteil der Windenergie an der nationalen Stromversorgung in den nächsten fünf bis zehn Jahren von derzeit einem halben auf fünf Prozent verzehnfachen wird.
Wachstumsmarkt
15 Windfarmen – acht davon sind durch AGF Brazil Seguros versichert – gibt es derzeit in Brasilien, die meisten in Küstenregionen. Gerade schließt das Team wieder eine Police für den Bau eines neuen Windparks ab und hat für einige andere bereits Angebote erstellt.

Auch wenn das Geschäft noch in den Anfängen steckt, ist es für AGF Brasil Seguros doch bereits jetzt lukrativ. Bisher gab es so gut wie keine Schadenfälle. Die Technologien für den Bau und den Betrieb von Windkraftanlagen sind seit ihrer Einführung in Europa vor etwa zehn Jahren wesentlich besser geworden.

"Die Bauphase, in der zahlreiche Windräder von hundert Meter Höhe errichtet werden, ist die heikelste", sagt ein Teammitglied. "Doch einmal am Netz, haben wir es mit den üblichen Risiken zu tun: Brand, Blitzschlag, Sturm, mechanische Schäden oder ein Kurzschluss im Generator."
Potenzial für erneuerbare Energien
Der größte Teil des Stroms in Brasilien stammt bereits heute aus erneuerbaren Energiequellen – allein 77 Prozent aus Wasserkraft. Ein Fünftel wird aus Kohle, Gas oder Diesel gewonnen, zwei Prozent stammt aus Atomenergie.

Brasiliens riesige Flüsse und zahlreiche Seen bieten ein riesiges Energiereservoir, doch nur 28 Prozent des Potenzials werden gegenwärtig genutzt – viel Raum für Entwicklung.

Die hat in Brasilien bereits begonnen. Einige große Staudämme sind in Planung, doch die Baugenehmigungen verzögern sich aufgrund von Umweltauflagen. Weil die Nachfrage so groß ist, werden in der Zwischenzeit viele kleinere Wasserkraftwerke gebaut. Auch hier ist AGF Brasil Seguros gut im Geschäft: Knapp ein Drittel davon ist bei dort versichert.


Eine frühere Version dieses Artikels erschien im Mitarbeitermagazin "Allianz Journal".

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen, der Ihnen oben rechts zur Verfügung gestellt wird.

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Kontakt für Presse
Leticia Jucha
AGF Brasil Seguros
+55.11.3171-6479
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