>Investor Relations >Presse >Karriere >Economic Research
Insurance | Asset Management | Banking
Allianz Group Portal
click to remove!
Seite weiterempfehlenSchrift vergrössernSchrift verkleinernSeite drucken
Die Kunstsaison in diesem Herbst bricht alle Rekorde - eine gute Nachricht für alle Kunstsammler. Experten warnen allerdings vor dem rapide steigenden Risiko für unterversicherte Kunstwerke und betonen, wie wichtig es ist, seine Sammlung wieder neu bewerten zu lassen.
Fireman's Fund Insurance Company
Novato, Kalifornien / München, 18.12.2006
  Illustratives Bild
Preise für Kunstwerke sind in den letzten Jahren gestiegen
Die Verkäufe bei den Kunstauktionen von Sotheby’s and Christie’s in New York haben atemberaubende Preise erzielt – einige der Werke haben jeweils mehr als 30 Millionen US-Dollar eingebracht. Elizabeth von Habsburg, Präsidentin der Gurr Johns Masterson Fine Art Consultants und Consultant bei der Fireman’s Fund Insurance Company, berät vermögende Besitzer von Kunstsammlungen. Sie empfiehlt, dass diese ihr Kunst-Portfolio jedes Jahr daraufhin überprüfen sollten, ob es angemessen versichert ist.

Elizabeth von Habsburg stellt häufig fest, dass die Sammler, die sie zum ersten Mal berät, erheblich unterversichert sind. Sie erwähnt einen Sammler, der vor 15 Jahren einen Picasso für 1,5 Millionen US-Dollar erworben und diesen nicht aktuell hatte schätzen lassen. Er stellte fest, dass der Picasso inzwischen neun Millionen Dollar wert war. In einem ähnlichen Fall hatte ein Sammler 1992 bei einer Auktion ein Gemälde von Jeff Koons für 55.000 Doller gekauft und nach der Neubewertung festgestellt, dass der Wert auf über eine Million angestiegen war.
Kunstpreise sind rapide angestiegen
Gemäß dem Internet-Portal Artprice.com sind die Preise im Bereich bildende Künste allein im letzten Jahr in den USA um 32 Prozent angestiegen. Über die letzten fünf Jahre sind die Kunstpreise um 65 Prozent gestiegen, und es wird erwartet, dass dieser Trend sich fortsetzt. Zu den am meisten nachgefragten Kunstgattungen gehören derzeit die chinesische und indische zeitgenössische Kunst, zeitgenössische Fotografie und russische Kunstwerke, ebenso wie die Spitzenwerke aus der Gegenwart, der Moderne und dem Impressionismus.

"Früher war zu beobachten, dass die Steigerungen bei Kunstverkäufen mit einem starken Aktienmarkt einhergingen, heute dagegen geht man von einer unabhängigen Anlageklasse aus," erläutert Chris Heidrick, Vize-Präsident des Bereichs Privatversicherung bei Fireman's Fund. "Und interessanterweise hat der Rückgang im Immobilienmarkt die Kunstverkäufe nicht beeinträchtigt."
Risiken steigen mit dem Markt
Eine spezielle Kunstversicherung kann in den USA bis zu 150 Prozent des aktuell versicherten Wertes abdecken, andere passen sich automatisch an die Inflation an. Aber so wie der Kunstmarkt heute in die Höhe schnellt, kann das immer noch zu wenig sein. "Die Schätzung des Wertes aktuell halten und Ihre Kunstwerke gemäß ihrem Wert versichern - das wird Ihre Investitionen schützen und helfen, den wahren Wert Ihrer Sammlung zu erhalten", ergänzt Heidrick.

"Die Risiken für Kunstsammler eskalieren zusammen mit dem sprunghaft ansteigenden Markt," erklärt Theresa Lawless, Produktmanagerin für Vermögensverwaltung mit großer Erfahrung in der Versicherung von Kunstwerken für den Fireman's Fund. "Viele Sammler denken, dass eine regelmäßige Schätzung teuer und zeitaufwändig ist. Ich erkläre ihnen, dass sie ihnen im Verlustfall eine Menge ersparen kann. Und sie können den Prozess vereinfachen, wenn sie dauerhaft mit einem Gutachter zusammenarbeiten."

In den USA empfehlen unabhängige Versicherungsagenten seriöse Gutachter. Lawless ermutigt dazu, nach einem Zertifikat von einer Gutachter-Organisation zu fragen. Diese Kennzeichnung stellt sicher, dass bestimmte Standards hinsichtlich Ausbildung und Professionalität gegeben sind.
  Illustratives Bild
Georg von Gumppenberg: "Wir bieten unseren Kunden kostenlose Schätzungen"
Lage in Deutschland vergleichbar
In Deutschland gibt es zwar nicht so viele reiche Sammler wie in USA, aber die Lage auf dem Kunst- und Versicherungsmarkt ist durchaus vergleichbar. "Wir stellen immer wieder fest, dass Sammlungen, aber auch normale Hausrate mit Kunstbesitz völlig unzureichend versichert sind", sagt Georg von Gumppenberg, Kunstexperte der Allianz. "Daher bieten wir unseren Kunden seit über 20 Jahren an, dass unsere eigenen Kunstsachverständigen zu ihnen nach Hause kommen und kostenlose Schätzungen vornehmen." Mittlerweile sind bei der Allianz bundesweit 13 Kunstsachverständige tätig.

Die spezielle Kunst- und Hausratversicherung Allianz Art Privat bietet das Unternehmen seit sechs Jahren mit großem Erfolg an. "Außer uns hat nur eine Handvoll anderer deutscher Gesellschaften eine solche Versicherung mit eigenen Sachverständigen", sagt Gumppenberg.
Entschädigung ist häufig begrenzt
Gumppenberg erzählt: "Ein Kunde besaß drei Bilder des deutschen Künstlers Thomas Scheibitz – er hat den deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig 2005 mitgestaltet – und hatte sie mit dem Einkaufswert von 1998 versichert, etwa 2500 Euro pro Bild. Inzwischen sind die Werke jedoch je zwischen 160.000 und 200.000 Euro wert. Zwar war der Wiederbeschaffungswert versichert – allerdings war in diesem Fall die Entschädigung für Wertsachen auf eine Gesamthöhe von ungefähr 60.000 Euro begrenzt. Dafür hätte der Kunde im Falle eines Falles nie ein vergleichbares Gemälde bekommen, geschweige denn drei. Gut, dass unser Sachverständiger rechtzeitig den korrekten Wert der Gemälde eingeschätzt hat und den Vertrag angepassen konnte."

Seite weiterempfehlenSchrift vergrössernSchrift verkleinernSeite drucken
Kontakt für Presse
Janet Ruiz
Fireman's Fund Insurance Company
+1.415.899-5381
>

Kirsten Becker
Allianz Versicherungs-AG
+49.89.3800-18170
>

Abonnieren Sie unsere Newsletter
>