Dresdner Bank 2007: 710 Millionen Euro Operatives Ergebnis
Private & Corporate Clients mit Rekordergebnis / Bewertungskorrekturen belasten Investment Banking / Operative Aufwendungen weiter konsequent gesenkt / Weiterhin konservatives Risikoprofil im Kreditportfolio / Stabile Kapitalbasis und gute Liquiditätslage
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Die Dresdner Bank hat im vergangenen Jahr ein Operatives Ergebnis von 710 Millionen Euro erwirtschaftet, nach 1350 Millionen Euro im Jahr 2006. Während das Kundengeschäft in allen Geschäftsbereichen gut verlief, waren Teile des Investment Bankings im zweiten Halbjahr von den Turbulenzen an den Finanzmärkten betroffen. Dies führte zu umfassenden Bewertungskorrekturen in Höhe von 1275 Millionen Euro im ABS-Handelsbuch von Dresdner Kleinwort. Diesen Belastungen stand ein Plus beim Operativen Ergebnis im Unternehmensbereich Private & Corporate Clients gegenüber, das sich um knapp 13 Prozent auf das Rekordergebnis von 884 Millionen Euro erhöhte.
"Die Finanzmarktkrise hat in unserer Bilanz deutliche Spuren hinterlassen und zu Einmalbelastungen im dritten und vierten Quartal geführt", so Herbert Walter, Vorstandsvorsitzender der Dresdner Bank. "Die erfreuliche Entwicklung in unserem Unternehmensbereich Private & Corporate Clients zeigt, dass wir mit unseren Wachstumsinitiativen im Kundengeschäft erfolgreich sind. Aber auch bei Dresdner Kleinwort haben sich die kundennahen Geschäftsbereiche gut entwickelt. Unter dem Strich liefern wir damit das zweitbeste Ergebnis seit Übernahme durch die Allianz ab."
Private & Corporate Clients mit Rekordergebnis
Im Geschäft mit Privat- und Firmenkunden erzielte die Dresdner Bank im vergangenen Jahr ein Rekordergebnis und konnte dabei die Operativen Erträge 2007 in einem schwierigen Umfeld stabil halten. Mit 3625 Millionen Euro lagen sie leicht über dem guten Vorjahresniveau. Haupttreiber dieser Entwicklung waren Bankingprodukte, die um 6 Prozent zulegten. Auf der Kostenseite konnten die Lohn- und Gehaltssteigerungen des vergangenen Jahres überkompensiert werden. Die Cost-Income-Ratio verbesserte sich weiter von 75 Prozent auf 74 Prozent.
Besonders positiv entwickelte sich in Private & Corporate Clients einmal mehr das Anlagegeschäft. Im Einlagengeschäft verzeichnete die Dresdner Bank einen Zuwachs von 17 Prozent auf 66,1 Milliarden Euro. Allein mit dem Laufzeitkonto mit Superzins konnten 3,7 Milliarden Euro an Kundengeldern akquiriert werden. Eine ähnlich dynamische Entwicklung verzeichnete das Geschäft mit Zertifikaten. Dort erhöhte sich das Absatzvolumen um knapp 23 Prozent auf 11,1 Milliarden Euro.
Besonders positiv entwickelte sich in Private & Corporate Clients einmal mehr das Anlagegeschäft. Im Einlagengeschäft verzeichnete die Dresdner Bank einen Zuwachs von 17 Prozent auf 66,1 Milliarden Euro. Allein mit dem Laufzeitkonto mit Superzins konnten 3,7 Milliarden Euro an Kundengeldern akquiriert werden. Eine ähnlich dynamische Entwicklung verzeichnete das Geschäft mit Zertifikaten. Dort erhöhte sich das Absatzvolumen um knapp 23 Prozent auf 11,1 Milliarden Euro.
Investment Banking von Finanzmarktkrise betroffen
Das Investment Banking zeigte in den nicht von der Finanzmarktkrise betroffenen Geschäften solides Wachstum. Insgesamt musste aber aufgrund der Bewertungskorrekturen ein deutlicher Rückgang beim Operativen Ergebnis hingenommen werden. Lag es in der ersten Jahreshälfte noch bei 378 Millionen Euro, sank das Operative Ergebnis im zweiten Halbjahr aufgrund hoher Wertkorrekturen im ABS-Handelsbuch auf minus 659 Millionen Euro nach plus 549 Millionen Euro im Vorjahr. Die Operativen Erträge lagen damit nach Wertanpassungen in Höhe von 1275 Millionen Euro bei 1628 Millionen Euro. Aufgrund dieses Einmaleffekts stieg die Cost-Income-Ratio im Investment Banking auf 137 Prozent. Zugleich verzeichnete der Unternehmensbereich einen deutlichen Kostenrückgang im Zuge sinkender Bonuszahlungen.
Die Finanzmarktkrise wirkte sich ganz wesentlich auf einzelne Geschäftseinheiten im Bereich Capital Markets aus und nicht auf das Investment Banking insgesamt. Positiv entwickelt haben sich die Erträge bei Zinsderivaten mit einem Plus von 68 Prozent im Vergleich zum Vorjahr sowie bei Aktienderivaten mit einem Zuwachs von 6 Prozent. Unter dem Strich konnten diese Ertragszuwächse die negativen Effekte aus der Finanzmarktkrise nicht kompensieren. Die Operativen Erträge gingen in Capital Markets auf 196 Millionen Euro zurück.
Der Bereich Global Banking war nur in geringem Ausmaß von der Finanzmarktkrise betroffen. Insbesondere im Global Cash Management mit einem Ertragsanstieg von 21 Prozent sowie in der M&A-Beratung mit einem Plus von 16 Prozent verzeichnete Dresdner Kleinwort Erfolge. Diese positive Entwicklung resultiert aus zahlreichen im Jahr 2007 gestarteten Wachstumsinitiativen. Der Fokus liegt dabei vor allem auf dem Konsolidierungsbedarf im Industrie- und Dienstleistungssektor sowie bei institutionellen Kunden in den Kernmärkten Deutschland und Großbritannien. Insgesamt erreichten die Erträge im Global Banking 1344 Millionen Euro.
Die Finanzmarktkrise wirkte sich ganz wesentlich auf einzelne Geschäftseinheiten im Bereich Capital Markets aus und nicht auf das Investment Banking insgesamt. Positiv entwickelt haben sich die Erträge bei Zinsderivaten mit einem Plus von 68 Prozent im Vergleich zum Vorjahr sowie bei Aktienderivaten mit einem Zuwachs von 6 Prozent. Unter dem Strich konnten diese Ertragszuwächse die negativen Effekte aus der Finanzmarktkrise nicht kompensieren. Die Operativen Erträge gingen in Capital Markets auf 196 Millionen Euro zurück.
Der Bereich Global Banking war nur in geringem Ausmaß von der Finanzmarktkrise betroffen. Insbesondere im Global Cash Management mit einem Ertragsanstieg von 21 Prozent sowie in der M&A-Beratung mit einem Plus von 16 Prozent verzeichnete Dresdner Kleinwort Erfolge. Diese positive Entwicklung resultiert aus zahlreichen im Jahr 2007 gestarteten Wachstumsinitiativen. Der Fokus liegt dabei vor allem auf dem Konsolidierungsbedarf im Industrie- und Dienstleistungssektor sowie bei institutionellen Kunden in den Kernmärkten Deutschland und Großbritannien. Insgesamt erreichten die Erträge im Global Banking 1344 Millionen Euro.
Zins- und Provisionsüberschuss gesteigert
Die Operativen Erträge der Dresdner Bank lagen 2007 bei 5446 Millionen Euro. Ertragstreiber war der Zinsüberschuss, der im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent auf 3.061 Millionen Euro stieg. Der Provisionsüberschuss betrug 2866 Millionen Euro und bewegte sich rund 1 Prozent über dem bereits hohen Niveau des Vorjahres.
Das Handelsergebnis war mit einem Minus von 481 Millionen Euro spürbar durch die Krise an den internationalen Finanzmärkten belastet.
Das Handelsergebnis war mit einem Minus von 481 Millionen Euro spürbar durch die Krise an den internationalen Finanzmärkten belastet.
Kosten weiter gesenkt
Durch erfolgreiches Kostenmanagement gelang es der Dresdner Bank, die Operativen Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um 10,4 Prozent auf 4868 Millionen Euro zu senken. Die Personalkosten reduzierten sich unter anderem durch niedrigere leistungsabhängige Vergütungen um 14 Prozent, die Sachkosten gingen um 3,4 Prozent zurück. Die dennoch bankweit auf 89,4 Prozent gestiegene Cost-Income-Ratio ist auf den deutlichen Ertragsrückgang im Investment Banking zurückzuführen.
Rendite von Einmalbelastungen beeinflusst
Die signifikanten Ergebnisbelastungen im Investment Banking haben sich in einem deutlich gesunkenen Return on Risk-adjusted Capital (RoRAC) niedergeschlagen. Dies hat sich auch auf die Eigenkapitalrendite der Gesamtbank ausgewirkt. Der RoRAC nach Steuern betrug im vergangenen Jahr 2,5 Prozent nach 9,2 Prozent 2006. Der Unternehmensbereich Private & Corporate Clients weist dagegen mit einem Vorsteuer-RoRAC von 27 Prozent eine nochmals um 3,6 Prozentpunkte gestiegene Profitabilität auf. Das Ergebnis vor Steuern beträgt 843 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss liegt bei 410 Millionen Euro.
Kreditrisiken im Griff
Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft weist nach einer Nettozuführung im Jahr 2006 eine Nettoauflösung von 132 Millionen Euro auf. Den Bruttozuführungen in Höhe von 512 Millionen Euro standen Bruttoauflösungen von 446 Millionen Euro sowie Eingänge auf bereits abgeschriebene Forderungen in Höhe von 198 Millionen Euro gegenüber. Das Volumen der Problemkredite konnte weiter von 2 Milliarden Euro im Vorjahr auf nunmehr 1,8 Milliarden Euro reduziert werden.
Solide Kapitalbasis
Die Dresdner Bank weist mit einer Kernkapitalquote nach Basel I von 9,1 Prozent eine stabile Kapitalbasis auf. Die Anwendung des "Advanced Approach" gemäß Basel II hätte zum Jahresende 2007 zu einer Verbesserung der Kernkapitalquote auf rund 10,1 Prozent geführt. Das Eigenkapital ohne Fremdanteile verringerte sich von 12,2 Milliarden Euro auf 10,6 Milliarden Euro, im Wesentlichen zurückzuführen auf den Rückkauf eigener Aktien in Höhe von 1,15 Milliarden Euro. Die Risikoaktiva lagen zum 31. Dezember 2007 mit 123,1 Milliarden Euro um 3,6 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Bilanzsumme der Dresdner Bank reduzierte sich um 10 Prozent auf 500,2 Milliarden Euro.
Festhalten an mittelfristigen Performancezielen
Die Dresdner Bank erwartet keine tiefgreifende globale Wachstumsschwäche. "Die amerikanische Wirtschaft sollte sich nach einer Stagnation im ersten Halbjahr 2008 anschließend wieder schrittweise erholen. Im Euroraum erwarten wir ein schwaches Winterhalbjahr und eine Belebung in der zweiten Jahreshälfte", sagte der Vorstandsvorsitzende Herbert Walter bei Vorlage der Bilanz 2007. An den Finanzmärkten sei es wahrscheinlich, dass sich die Lage allmählich beruhigt. "Wir wollen bei aller Kurzfristigkeit, die uns die Finanzmarktkrise abringt, unsere längerfristige Agenda im Fokus behalten", so Walter weiter. "Unverändert haben wir unsere mittelfristigen Performanceziele im Blick. Dabei streben wir weiterhin eine Balance zwischen Rendite und Wachstum an."
Hinweis:
Die in dieser Pressemitteilung genannten Zahlen beziehen sich auf den Dresdner-Bank-Teilkonzern gemäß IFRS. Das Zahlenwerk ist vergleichbar mit dem anderer deutscher Banken, die nach IFRS bilanzieren. Die Zahlen für den Dresdner-Bank-Teilkonzern gemäß IFRS sind nicht identisch mit dem von der Allianz veröffentlichten Segment Banking, in dem alle Banking-Aktivitäten der Allianz zusammengefasst sind.
Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen, der Ihnen oben rechts zur Verfügung gestellt wird.
Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen, der Ihnen oben rechts zur Verfügung gestellt wird.
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