Insurance | Asset Management | Banking
Allianz Group Portal
  • English
  • Home
  • Sitemap
  • Erweiterte Suche
  • Unternehmen weltweit
  • Go!
click to remove!
Seite weiterempfehlenSchrift vergrössernSchrift verkleinernSeite drucken
Werner Zedelius, Allianz Vorstandsmitglied zuständig für Wachstumsmärkte, kommentiert die Ergebnisse für das Jahr 2006 der Region Mittel- und Osteuropa.
Allianz Group
München, 04.04.2007
  Illustratives Bild
Allianz Vorstandsmitglied Werner Zedelius
Allianz.com News: Herr Dr. Zedelius, wie bewerten Sie die Ergebnisse für Mittel- und Osteuropa für das Jahr 2006?
Zedelius: Ich bin sehr zufrieden, dass wir den Wachstumstrend der letzten Jahre in der Region auch 2006 fortgesetzt haben. Um es gleich vorweg zu nehmen: Alle acht Länder haben zu dem positiven Ergebniswachstum beigetragen. So lag das Prämienvolumen der Region für 2006 bei rund 2,7 Milliarden Euro.

Unser frühes Engagement in Mittel- und Osteuropa zahlt sich immer mehr aus. Wir sind in der Region etabliert und damit in einer komfortablen Lage – nicht umsonst sind wir hier Marktführer unter den internationalen Versicherern. In Rumänien, der Slowakei und Ungarn sind wir bereits die Nummer eins.

Wir werden uns aber auf unseren Erfolgen nicht ausruhen, sondern den Wachstumskurs konsequent fortsetzen.
Welche Wachstumsraten erwarten Sie in den kommenden Jahren für diese Region?
Zedelius: In den letzten fünf Jahren konnte die Allianz ein jährliches Wachstum von durchschnittlich 24 Prozent in der Region Mittel- und Osteuropa verzeichnen. Und auch in Zukunft erwarten wir dort eine zweistellige Steigerungsrate.

Mit zunehmendem Wohlstand wird auch die Nachfrage nach Versicherungs- und Finanzprodukten steigen. Wir sehen hier enormes Potenzial. So ist beispielsweise in Mittel- und Osteuropa die Versicherungsdurchdringung, verglichen zu Deutschland, noch auf niedrigem Niveau. Bisher werden in Mittel- und Osteuropa durchschnittlich 180 Euro für Versicherungen ausgegeben. In Deutschland hingegen sind es 1730 Euro. Dies verdeutlicht, wie hoch der zusätzliche Bedarf ist.

Zwar wurden in Mittel- und Osteuropa bereits vor Jahren die Rentensysteme reformiert und eine zweite Säule der Altersvorsorge eingeführt. In Ungarn war dies bereits 1989 der Fall, in Tschechien 1994 und in Polen 1999. Dennoch besteht zunehmend Bedarf auch an privater Vorsorge. So wird die private Altersvorsorge zukünftig eine immer wichtigere Rolle einnehmen.
  Illustratives Bild
Zedelius: "Diese Erfolge sind keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis harter Arbeit"
In welchen Ländern war die Entwicklung besonders positiv?
Zedelius: Lassen Sie mich nochmals sagen: Mich freut, dass wir 2006 in jedem Land in Mittel- und Osteuropa, in dem wir tätig sind, erfolgreich waren – sei es, dass wir Jahresüberschuss oder Prämieneinnahmen deutlich steigern oder unsere Marktposition festigen bzw. ausbauen konnten.

So stieg beispielsweise in Kroatien der Jahresüberschuss um über 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ausschlaggebend war hier ein zweistelliges Wachstum über alle Bereiche. In der Tschechischen Republik wuchs das Lebensversicherungsgeschäft mit 12 Prozent stärker als der Markt.

In Ungarn haben wir Mitte Oktober sehr erfolgreich eine Bank eröffnet. Bei den Pensionsfonds in Bulgarien verwalten wir 32 Prozent der Assets des gesamten Pensionsmarkts. All diese Erfolge sind keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis harter Arbeit.

Für die Allianz wird Mittel- und Osteuropa in Zukunft auch weiterhin eine der großen und wichtigen Wachstumsregionen sein. In der Region sind wir sehr gut aufgestellt und nehmen die Herausforderungen an.

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen, der Ihnen oben rechts zur Verfügung gestellt wird.

Seite weiterempfehlenSchrift vergrössernSchrift verkleinernSeite drucken
Kontakt für Presse
Eduard Stipic
Allianz Group
+49.89.3800-5665
>

Abonnieren Sie unsere Newsletter
>
News-Schnellsuche
Go!
>