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Im ersten Quartal 2006 ist die Allianz stark gewachsen. Der Quartalsüberschuss legte mit 34 Prozent kräftig zu und an diesem Anstieg haben alle Segmente ihren Anteil. Allianz.com News fragte Vorstandsmitglied Helmut Perlet nach den Einzelheiten.
Allianz Group
München, 12.05.2006

Allianz.com News: Herr Perlet, die Allianz hat im ersten Quartal ihr Ergebnis verbessert. Sind Sie mit den Zahlen zufrieden?
Perlet: Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, denn es beweist unsere operative Stärke. In den ersten drei Monaten stieg der Quartalsüberschuss um über 34 Prozent auf knapp 1,8 Milliarden Euro und der gesamte Umsatz um 4,9 Prozent auf 29,6 Milliarden Euro. Das war für uns ein sehr erfolgreicher Start in das Jahr 2006.
  Illustratives Bild

Helmut Perlet: "Wir sind auf dem besten Weg, unsere Ziele für 2006 zu erreichen"

? Und worauf führen Sie dieses Ergebnis zurück?
Perlet: Das gute Ergebnis beruht allein auf Zuwächsen in allen vier operativen Segmenten. Die günstige Entwicklung an den Kapitalmärkten hat hierzu beigetragen und natürlich die Tatsache, dass wir keine Belastungen aus Naturkatastrophen hatten.

Für mich aber ist klar: Die Fortschritte kommen ausschließlich aus dem operativen Geschäft und nicht aus der Realisierung von Gewinnen am Kapitalmarkt. Wir haben zwar einen überproportional großen Teil unseres Realisierungsprogramms für das Gesamtjahr bereits abgearbeitet, doch das Volumen im ersten Quartal liegt ungefähr auf dem des Vorjahresquartals.
? Die Dresdner Bank hatte ein besonders starkes Quartal?
Perlet: Ja. Die operativen Erträge stiegen in einem positiven Marktumfeld um 16,1 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. Vor allem der Provisionsüberschuss wuchs auf 793 Millionen Euro. Durch diese Verbesserungen und die Auflösung von Risikovorsorge hat sich das operative Ergebnis mit über 529 Millionen Euro mehr als verdoppelt.
? Wie entwickelt sich das Wachstum in Europa?
Perlet: Westeuropa ist nach wie vor der wichtigste Markt für die Allianz. In der Lebensversicherung und im Schaden/Unfall-Geschäft verzeichneten wir beim operativen Ergebnis im ersten Quartal zweistellige Zuwachsraten.

Wir sehen aber auch in anderen Regionen noch deutliches Potenzial. So wächst die Allianz besonders stark in Mittel- und Osteuropa. Private Altersvorsorge steckt dort noch in den Kinderschuhen, wird aber sicher in den nächsten Jahren überproportional zunehmen.
? Die Allianz hat seit 2006 einige Neuerungen in der Berichterstattung eingeführt. Welche Neuerungen sind besonders wichtig?
Perlet: Die Veränderungen im Berichtswesen dienen einer verbesserten Transparenz. Dafür haben wir die Definition des operativen Ergebnisses für alle Segmente vereinheitlicht. Unsere Zahlen sind dadurch international besser vergleichbar. Außerdem haben wir ein eigenes Segment für die Holdingaktivitäten eingeführt, die von nun an separat ausgewiesen werden.

Neu ist auch das Konsolidierungsverfahren, bei dem ab 2006 innerhalb der Gruppe gezahlte Dividenden unmittelbar bei der vereinnahmenden Gesellschaft bereinigt werden. Damit wird die Profitabilität der einzelnen Segmente noch deutlicher.
? Inwiefern hat sich die Berechnung der Combined Ratio geändert?
Perlet: Die Full Combined Ratio, also das Verhältnis von Schadenaufwendungen und Kosten zu den verdienten Nettobeiträgen, kann jetzt direkt aus der Gewinn- und Verlustrechnung abgeleitet werden und erleichtert so den Vergleich mit anderen international aufgestellten Unternehmen.
? Was erwarten Sie für das Gesamtjahr?
Perlet: Alle vier operativen Segmente sind gut ins Jahr gestartet. Wir sind auf dem besten Weg, die Ziele, die wir uns für 2006 vorgenommen haben, zu erreichen und einen Jahresüberschuss von 4,9 Milliarden Euro zu erwirtschaften.

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen, der Ihnen oben rechts zur Verfügung gestellt wird.
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Kontakt für Presse
Dr. Ilja-Kristin Seewald
Allianz Group
+49.89.3800-2960
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Petra Kruell
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+49.89.3800-2628
fax: +49.89.3800-2114
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