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Auf dem ersten "Capital Markets Day" der Allianz haben Top Manager des Unternehmens mit rund 70 Analysten und Investoren das Risikomanagement der Allianz Gruppe diskutiert.
Allianz Group
München, 19.07.2004
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Erstmals hat die Allianz Gruppe einen "Capital Markets Day" veranstaltet

Am 15. Juli 2004 veranstaltete die Allianz zum ersten Mal einen "Capital Markets Day", um Analysten und Investoren über das Risikomanagement der Allianz Gruppe zu informieren. Veranstaltet wurde der Tag von Allianz Investor Relations.

Zur Zielsetzung des Tages sagte Controlling-Vorstand Helmut Perlet: "Wir möchten Analysten und Investoren zeigen, dass unser Risikomanagement-System 'state of the art' ist und wir unsere Risiken unter Kontrolle haben."
Risikomanagement: "Keine Überraschungen"
Raj Singh, Chief Risk Officer der Allianz, erklärte das Risikomodell und die Risikosteuerung der Allianz Gruppe als "work in progress". Singh legte dar, wie das von dem zentralen Group Risk Committee verabschiedete Risikomanagement-Rahmenwerk in den 14 größten Unternehmen der Gruppe umgesetzt wird.

"Unsere 'Group risk policy' sowie bestimmte Mindeststandards sind für alle Tochtergesellschaften bindend", erklärte Singh den Teilnehmern. Das gelte auch für die Dresdner Bank, die vollständig in die Risikosteuerung der Allianz Gruppe integriert sei.

"Mit unserem 'No Surprises'-Ansatz wollen wir die Kapitalbasis schützen und unsere Wertschöpfung steigern", betonte Singh. Mit Blick auf dieses Ziel haben alle Konzerngesellschaften die Analyse des Risikokapitals sowie Stress-Tests in den Managementprozess eingebunden. Singh: "Das ist kein isolierter Prozess, sondern Teil der Gesamtstrategie der Allianz Gruppe."
 
Das Podium auf dem Capital Markets Day
Illustratives Bild
 
Komplex, aber lohnenswert
Für Perlet geht es im Risikomanagement der Allianz nicht nur darum, keine Überraschungen zu erleben, sondern die gesetzten Erwartungen zu erfüllen: "Wenngleich Risikomanagement ein ziemlich komplexes Feld ist, hilft uns unser System im täglichen Geschäft."
Vorbereitung auf Solvency II
Bei der Veranstaltung wurde auch über Solvency II gesprochen. Die Experten der Allianz gehen davon aus, dass die neue Richtlinie das europäische Solvabilitätssystem für Versicherungen stark verändern wird. Perlet: "Wir werden eng mit den Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten, um angemessene Solvabilitätsstandards zu entwickeln."
Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen, der Ihnen oben rechts zur Verfügung gestellt wird.

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KONTAKT FÜR PRESSE
Dr. Ilja-Kristin Seewald
Allianz Group
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