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Am 1. Juni verlieh der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im Bundesverband der Deutschen Industrie in Berlin erstmalig den "Deutschen Kulturförderpreis". Die Allianz Kulturstiftung wurde dabei für ihr Projekt "European Borderlands" ausgezeichnet.
Allianz Kulturstiftung
Berlin, 02.06.2006
  Illustratives Bild

Werner Zedelius: "European Borderlands soll einen Beitrag zur Identitätsfindung Europas leisten"

Bernd Ziesemer, Chefredakteur des Handelsblattes, überreichte den ersten "Deutschen Kulturförderpreis" in der Kategorie "Große Unternehmen" an die Allianz AG für das von der Allianz Kulturstiftung initiierte Projekt "European Borderlands".

Um "vorbildliche" unternehmerische Kulturförderung auszuzeichnen, wählte die Jury, in der hochkarätige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Presse versammelt waren, aus fast 200 Einreichungen die besten Projekte aus. Weitere erste Preise gingen an AXA Art, das Bankhaus Metzler und die Columbus Holding AG. Der Deutsche Kulturförderpreis wird in Kooperation mit Handelsblatt und Süddeutscher Zeitung zukünftig jährlich vom Kulturkreis verliehen.

"Die Verleihung des Deutschen Kulturförderpreises an die Allianz AG und ihre Kulturstiftung ehrt und erfreut uns außerordentlich", sagte Werner Zedelius, im Vorstand der Allianz AG für Wachstumsmärkte zuständig, bei der Preisverleihung in Berlin. "European Borderlands ist zur Zeit das wichtigste mehrjährige operative Projekt der Allianz Kulturstiftung. Es soll einen Beitrag zur Identitätsfindung Europas leisten und unsere Nachbarn auf beiden Seiten der gegenwärtigen EU-Ostgrenze wieder stärker ins Zentrum rücken lassen – auch ins Zentrum unserer eigenen Aufmerksamkeit."
Zusammenarbeit auf Augenhöhe
Zedelius: "Ein wichtiger Aspekt daran ist, dass wir unsere osteuropäischen Projektpartner gleichwertig an der Konzeption, Ausarbeitung und Umsetzung der Programme beteiligen und dabei auf gleicher Augenhöhe mit ihnen neue Kommunikations- und Kooperationsformen entwickeln, die den transeuropäischen Dialog in vielen Bereichen fördern helfen."

Für "European Borderlands" arbeitet die Allianz Kulturstiftung mit dem Literarischen Colloquium Berlin (LCB) und weiteren europäischen Partnereinrichtungen zusammen. Das Projekt fördert internationale Treffen und Veranstaltungen entlang der neuen EU-Ostgrenze, die Künstler, Schriftsteller und Übersetzer sowie Verleger und Herausgeber von Literaturzeitschriften oder "electronic magazines" aus Ost- und Westeuropa stärker miteinander ins Gespräch bringen und zu gemeinsamen Projekten anregen.
Veranstaltungen und Übersetzerpreis
Die ersten internationalen Lesungen und Diskussionsveranstaltungen finden demnächst auf zwei Literaturfestivals statt: Im Juni 2006 in Krakau und Lublin (Polen) sowie im September 2006 in Lemberg (Ukraine). Die Ergebnisse sollen im Internet durch ein mehrsprachiges Literaturportal dokumentiert werden.

Zum Herzstück von "European Borderlands" gehört außerdem das Literatur- und Übersetzungsprogramm für Mittel- und Osteuropa, in dessen Rahmen die Kulturstiftung erst vor zwei Wochen den ersten Allianz Übersetzerpreis verliehen hat.
Über den Kulturkreis der deutschen Wirtschaft
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. ist die einzige überregionale Institution für den Dialog zwischen Kultur und Wirtschaft in Deutschland. Bei seiner Gründung im Jahre 1951 war es das erklärte Ziel der beteiligten Unternehmer, nicht nur den wirtschaftlichen, sondern auch den kulturellen Wiederaufbau Deutschlands nach dem Nationalsozialismus mit zu gestalten und zu fördern.

Heute ist der Kulturkreis ist ein Kompetenzzentrum für unternehmerische und private Kulturförderung in all ihren Ausprägungen (Spenden, Stiftungen, Sponsoring, Corporate Citizenship, Public Private Partnership).

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Kontakt für Presse
Michael M. Thoss
Allianz Kulturstiftung
+49.89.4107303
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