Vor 50 Jahren, am 25. März 1957, unterzeichneten sechs Staats- und Regierungschefs die Römischen Verträge und damit einen Grundstein der heutigen Europäischen Union.
Vieles, was damals utopisch schien, ist heute Wirklichkeit geworden: "Die wirtschaftliche Vereinigung Europas ist schon in einem lebenswichtigen Abschnitt, wie dem der Kohle und des Stahls, verwirklicht worden, und wir hoffen, dass sie sich nach und nach auch auf andere Gebiete erstrecken möge, bis zur Schaffung eines einzigen europäischen Marktes, mit einheitlicher Währung und Bewegungsfreiheit für Waren und Personen", sagte der italienische Ministerpräsident Alcide de Gaspari schon fünf Jahre vorher, bei der Verleihung des Karlspreises 1952.
50 Jahre Europäische Einigung
Vieles, was vor 50 Jahren bei Unterzeichnung der Römischen Verträge Utopie schien, ist heute Realität. Die Allianz hat sich parallel zur europäischen Einigung entwickelt und engagiert sich zum Thema Europa.

Was die europäischen Gründerväter vor 50 Jahren erträumten, ist vielfach heute Alltag

Michael Diekmann: " Wir wollen einen Beitrag leisten, dass unser Kontinent Vorreiter ist"
Europäisches Unternehmen
In diesen fünfzig Jahren hat sich auch die Allianz von einem deutschen Versicherer zu einem internationalen Finanzdienstleister mit Versicherungs-, Banking- und Asset-Management-Know-how entwickelt und dabei von der voranschreitenden europäischen Einigung profitiert. "Im Gleichschritt mit der Vertiefung des Binnenmarktes können wir unseren rund 45 Millionen europäischen Kunden neue Lösungen anbieten - beispielsweise pan-europäische Pensionsfonds für die grenzüberschreitende, betriebliche Altersvorsorge", sagt Vorstandsvorsitzender Michael Diekmann.
Als erstes Unternehmen im Aktienindex DJ EuroStoxx, das die neue Rechtsform der Europäischen Aktiengesellschaft (Societas Europaea) annahm, hat die Allianz damit ein deutliches Bekenntnis zu ihrem Heimatmarkt Europa abgelegt.
Als erstes Unternehmen im Aktienindex DJ EuroStoxx, das die neue Rechtsform der Europäischen Aktiengesellschaft (Societas Europaea) annahm, hat die Allianz damit ein deutliches Bekenntnis zu ihrem Heimatmarkt Europa abgelegt.
Neue Herausforderungen
Doch sieht das Unternehmen auch in der EU noch Raum für Verbesserungen. Diekmann: "Mutige und schnellere Entscheidungen wünschen wir uns mit Blick auf einen kundenorientierten Verbraucherschutz und weitere Schritte in Richtung einer europäischen Finanzaufsicht."
Umgekehrt sieht Diekmann auch die Allianz Gruppe in der Pflicht: "Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, dass unser Kontinent Vorreiter ist bei der Lösung der Herausforderungen der Zukunft wie dem demografischen Wandel, der globalen Klimaerwärmung, Chancengleichheit, Bildung und Innovation."
Umgekehrt sieht Diekmann auch die Allianz Gruppe in der Pflicht: "Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, dass unser Kontinent Vorreiter ist bei der Lösung der Herausforderungen der Zukunft wie dem demografischen Wandel, der globalen Klimaerwärmung, Chancengleichheit, Bildung und Innovation."
Engagement für Europa
So fördert die Allianz Kulturstiftung mit ihren "Allianz Lectures – Reden über Europa" die öffentliche Debatte über die Zukunft Europas. Michael Diekmann engagiert sich im Rahmen des "European Financial Services Round Table" gemeinsam mit anderen CEOs für eine Vertiefung des Binnenmarkts für Finanzdienstleistungen. Allianz Dresdner Economic Research analysiert mit dem Lissabon Monitor kontinuierlich, inwieweit die EU ihre wirtschaftspolitischen Ziele erreicht.
Und gemeinsam mit dem WWF und anderen Partnern setzt sich das Unternehmen für konsequenten Klimaschutz ein und unterstützt die ehrgeizigen Klimaziele der deutschen EU-Ratspräsidentschaft: "Wir denken, dass unilaterale Zielsetzungen notwendig sind, um den Ausstoß von Treibhausgasen innerhalb der EU zu reduzieren", sagt Vorstandsmitglied Clem Booth. "Die vorgeschlagenen Ziele sind für die Glaubwürdigkeit der EU beim Thema Klimawandel entscheidend und dürfen nicht verwässert werden."
Und gemeinsam mit dem WWF und anderen Partnern setzt sich das Unternehmen für konsequenten Klimaschutz ein und unterstützt die ehrgeizigen Klimaziele der deutschen EU-Ratspräsidentschaft: "Wir denken, dass unilaterale Zielsetzungen notwendig sind, um den Ausstoß von Treibhausgasen innerhalb der EU zu reduzieren", sagt Vorstandsmitglied Clem Booth. "Die vorgeschlagenen Ziele sind für die Glaubwürdigkeit der EU beim Thema Klimawandel entscheidend und dürfen nicht verwässert werden."
Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen, der Ihnen oben rechts zur Verfügung gestellt wird.
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