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Als Gesellschaft, deren Aktie an der New York Stock Exchange (NYSE) notiert wird, unterliegt die Allianz SE den US-amerikanischen Corporate-Governance-Regeln, soweit diese auf ausländische Emittenten anwendbar sind.
Am 30. Juli 2002 erließ die US-Regierung den "Sarbanes-Oxley Act of 2002", der darauf abzielt, das Vertrauen der Anleger in die Kapitalmärkte zurückzugewinnen. Um dies zu erreichen, weitet das Gesetz die Offenlegungspflichten aus und formalisiert die Prozesse, die der Unternehmensberichterstattung vorgelagert sind. In diesem Zusammenhang sind die Unternehmen verpflichtet, interne Kontrollsysteme einzurichten und deren Wirksamkeit regelmäßig zu überprüfen und zu bewerten. Über die "Certification" müssen bestimmte Vorstandsmitglieder Richtigkeit und Vollständigkeit der Berichterstattung persönlich bestätigen. Diese Pflicht erstreckt sich auch darauf, dass bestimmte Anforderungen an die internen Kontrollsysteme erfüllt wurden. Das Gesetz erhöht ferner die Anforderungen an die Unabhängigkeit der Abschlussprüfer und enthält detaillierte Regelungen zum Prüfungsausschuss.
Der Sarbanes-Oxley Act hatte auch für die Allianz SE erhebliche Auswirkungen. Die neuen Offenlegungspflichten erforderten es, unser Reporting zu ergänzen. Dem Prüfungsausschuss (Audit Committee) wurden umfassende Befugnisse und Aufgaben zugewiesen. Wir haben die Geschäftsordnung des Prüfungsausschusses entsprechend angepasst. Der Prüfungsausschuss hat neue Verfahren eingeführt, die dazu führen, dass die Unabhängigkeit der Wirtschaftsprüfer besonders kontrolliert wird. Diese Verfahren erfüllen die verschärften Unabhängigkeitsanforderungen der SEC.
Außerdem hat die Allianz SE einen "Code of Ethics" verabschiedet, der sich an die Mitglieder des Vorstands und an leitende Mitarbeiter im Finanzbereich richtet. Er enthält Regeln ethischen und integren Verhaltens im persönlichen und im beruflichen Bereich, insbesondere im Hinblick auf den Umgang mit Interessenkonflikten und in Bezug auf die Einhaltung hoher Standards der Unternehmenspublizität.

Code of Ethics
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Corporate-Governance-Standards der NYSE
Auch von der NYSE wurden im letzten Jahr neue Corporate-Governance-Regeln verabschiedet. Als Emittent mit Sitz außerhalb der USA ist die Allianz SE zur Offenlegung der wesentlichen Unterschiede zwischen den eigenen Corporate-Governance-Standards und den neuen NYSE-Regeln verpflichtet. Diese Offenlegung steht hier zur Verfügung:


Weitere Informationen
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